IMPULSE • Annäherung an Wesentliches!

Willkommen bei meinem neuen BLOG • Annäherungen an Wesentliches!

Vielleicht haben Sie diese Erfahrung selbst schon gemacht: Unsere persönliche Reise zu Gesundheit und Balance im Leben berührt die grundlegenden Fragen, ja die Essenz des Lebens selbst!

Aus dieser Idee erwuchsen bereits die Form meines Logos und mein Leitspruch „Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.“ Mehr noch: Meine ganze Arbeit richtet sich mehr und mehr an diesem Wesentlichen aus.

Vielfach haben wir keine Worte für dieses wahre Wesen, den Sinn und die Glückseligkeit unserer Existenz. Denn alles wirklich Große und Echte beginnt bekanntlich erst jenseits der Worte. Doch meist haben wir ein sehr genaues Gefühl davon. In uns spüren wir, worauf es ankommt und wenn wir selbst im Einklang mit dem großen Ganzen sind.

In diesem Blog möchte ich Worte finden für das, was sich den Worten eigentlich entzieht: Wegweiser zum Wesentlichen, Impulse für den eigenen Weg...
Tauchen Sie ein und nehmen Sie gerne, was Sie davon für sich annehmen möchten!
Herzlichst Ihre Elizabeth Eichiner

 

Mai 2019
 

„Mental detox“ … Wie wir den Kopf frei bekommen

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Frühling ist Entgiftungszeit. Entschlackungszeit. „Detox“, wie’s neudeutsch heißt. Eine wunderbare Gelegenheit, den Körper zu reinigen beispielsweise mit geeigneten Kräutern.

Wenn wir den Menschen als einen Dreiklang aus Körper, Geist und Seele sehen, dann liegt die Folgerung nahe, gleichzeitig den Geist zu klären, um wirklich eine ganzheitliche, nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Was mag das heißen, mentales Detox – Entgiftung unserer Gedanken? Nun, nicht alles, was wir denken, tut uns gut. Wir neigen oft dazu, uns klein zu machen, uns und andere ständig zu kritisieren oder zu verurteilen, uns in einer Trance aus Sorge und Angst zu halten, uns unser eigenes Glück zu verwehren. Ein solches Denken ist tatsächlich „giftig“. Vieles davon, läuft dabei automatisch ab. Das wird manchmal als negative Glaubenssätze bezeichnet. Uns bewusst „zuzuhören“, was es da so denkt, kann ein erster Schritt zur Veränderung sein.

 

Bevor wir uns daran machen, von „toxischen“ auf „nährende“ Gedanken umzustellen, mag es wohltun, überhaupt erst einmal aus dem beständigen Denken auszusteigen. Damit meine ich nicht, dass wir nicht weiter unseren frei denkenden Geist kultivieren sollen. Lediglich die permanente „innere Plappermaschine“, die uns noch dazu womöglich im „Vollautomatikmodus“ beschäftigt hält, dürfen wir hin und wieder einmal anhalten. Scheibenwischer für den Kopf. ;-) Atempause für die Seele.

Heute gibt es dafür zahlreiche Angebote wie Meditation, bestimmte Formen des Yoga oder „Gedanken-Fasten“ im Kloster Ein bewusster Rückzug also aus der gewohnten Umgebung – und vielleicht auch aus gewohnten (lebenskrafträubernden) Gedanken – um zur Ruhe zu kommen. Genauso können ein regelmäßiger Aufenthalt in der Natur, Sport, künstlerische Betätigung usw. helfen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen.

Auch Phasen mit weniger Konsum, weniger Medien und überhaupt weniger Reizen tun gut.

Ich persönlich liebe die Erfahrung des aus dem Buddhismus kommenden ZEN. Stille. Raum. Hier ganz zu sein, führt ins Zentrum des Herzens.

Viel Freude beim geistigen Detox und beim Freisetzen neuer Energien, neuer Klarheit und neuer Freude!

PS: Meine Buchempfehlung: „Der Alltag als Übung“ von K. Graf Dürkcheim

Lass deinen Geist still werden wie einen Teich im Wald. Er soll klar werden, wie Wasser, das von den Bergen fließt. Lass trübes Wasser zur Ruhe kommen, dann wird es klar werden, und lass deine schweifenden Gedanken und Wünsche zur Ruhe kommen.
Buddha

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 


April 2019
 

FROHE OSTERN


"Von Herzen Frohe Feiertage wünscht Ihnen Ihre Elizabeth A. Eichiner"

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 


März 2019
 

Leben.Kraft

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Ringsüberall Aufbruch, Aufkeimen, Aufleben ... Bald nun ist der Frühling da! Seine Kraft ist schon seit einigen Wochen im Untergrund spürbar. Nun bricht sie sich allenorten bahn. Eine wahre Freude ist’s, nicht wahr, das zarte Grün an den ersten Zweigen, auf den Wiesen und Feldern zu erspähen. Welch enorme Kraft darin steckt, staune ich jedes Jahr aufs Neue!

 

Sie wirkt. Teils noch unsichtbar. Sie pulsiert. Ganz wunderbar. In jedem Baum und Halm, im Reich der Tiere. In uns. Zellerneuernd und gemütsverjüngend. Erquickend, erheben, nährend und aufbauend.

Diese Kraft, es ist das Leben selbst. Wie tröstlich ist es zu wissen, dass die Lebenskraft immer da ist. Spüren wir diesen Urgrund. Vertrauen wir dem Leben! Und lassen wir es zu, dass uns, nicht nur im Frühling, der Lebensstrom wieder erreicht und durchwirkt. Möge seine Kraft unseren Leib stärken, unsere Sinne erfrischen und unseren Geist beflügeln!

Frühling
Kraft, unbändige Kraft
Inwendige Leidenschaft,
Beben fürs Leben
Regen und Streben
Der Sonne entgegen.
Alles will sich bewegen,
Will Eispanzer brechen,
Will durch Farbe bestechen.
Will grünen, grünen, wachsen und blühen …
Auf Wiesenbühnen Freude versprühen.
Jeder Grashalm brummt vor Lebendigkeit
Ist zum Wachstumsschub bereit.
© Lisa Strixner

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 


Februar 2019
 

Das Staunen wieder lernen!

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Ich komme gerade von einem Spaziergang durch die winterliche Natur, der mich über die bizarren Eiszapfen und „Schneemützchen“ der Pflanzen staunen ließ. Pures Glücksgefühl!

Was ist dieses Staunen? Ein Innehalten über etwas, das uns ohne Worte und Gedanken lässt. Voller Ehrfurcht. Auch wenn das Wort vielleicht etwas aus der Mode gekommen sein mag, so beschreibt es doch genau dieses Gefühl von Freude und Achtung vor etwas Erhabenem. Wieder ein heute ungewohntes Wort. Dabei kennen wir alle diese kostbaren Momente, wenn uns Musik berührt, wenn uns der Anblick einer Landschaft den Atem raubt oder ein großartiges Erlebnis die Zeit still stehen lässt. Immer ist es ein Teilhaben an etwas Größerem, das sich unserem Verstand entzieht.

Freilich kannten wir dieses Staunen als Kinder noch viel mehr, haben uns gern dem Augenblick hingeben ...

ob es die Eisblumen am Fester waren, ein Kerzenlichtermeer, feierliche Musik, das Spiel von Tierkindern, die Größe von Bergen oder die Weite des klaren Sternenhimmels.

Amerikanische Psychologen haben jetzt herausgefunden, dass uns das Staunen sozialer und hilfsbereiter macht. Menschlicher, offener und kreativer, möchte ich ergänzen. Lernen wir also das Staunen wieder. Denn es kann das „Gegenmittel“ zum Alltagsgetriebe sein und unseren Geist beflügeln!

Das Leben ist ein andauerndes Staunen über das Wunder, zu leben.
Rabindranath Tagore

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 


Januar 2019
 

Die innere Wetterlage!

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Viel kommentiert ist derzeit der Wintereinbruch (zumindest hier in Bayern).

Manche stöhnen über die großen Schneemengen und die Verzögerungen, die er beispielsweise im Straßenverkehr hervorruft. Andere jauchzen ob der Wintersportfreuden. Mal wieder ist das Wetter in aller Munde. Ohnehin ist es ein beliebtes Thema quer durch alle Jahreszeiten.

Dabei geht es um das, was draußen los ist. Und wenn wir nicht das Wetter besprechen, dann erörtern wir vielfach die Politik, das Leben der Stars oder die Gewohnheiten der Kollegen und Nachbarn ... Immer sind dabei unsere Antennen im Außen.

Damit halten wir unsere Sinne und unsere Gedanken beschäftigt. Ich frage mich:

Was würde geschehen, wenn wir diesen Kommentierdrang einmal anhalten würden? Und wenn wir gar unsere Wahrnehmungsfühler nach INNEN richten? Was entdecken wir, wenn wir unserem Innenleben Achtsamkeit schenken?

Kann sein, dass wir dort auch auf mal auf Eis und Schnee, mal auf Sonne und Regen, Regenbögen, Wind, Orkan oder Hitze treffen. Unberechenbar wie das Wetter kann das manchmal sein. Ob uns das schreckt und lieber nach außen blicken lässt? Dabei ist die innere Wetterlage einfach nur, wie sie ist. Und darf so sein. Bis wir vielleicht feststellen, dass unsere Aufmerksamkeit heilsam ist ... zu mentaler Windstille, einem angenehm besonnen Gemüt und mehr und mehr Herzensfrieden führt.

Das Wetter und meine Laune haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meinen Nebel und Sonnenschein in meinem Inneren.
Blaise Pascal

Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es.
Christian Morgenstern

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 


Dezember 2018
 

Frohe Weihnachten und einen lichtvollen Start ins neue Jahr!

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Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 

 

 


November 2018
 

Die Quadratur des Kreises: Unterscheiden, aber nicht urteilen

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Gibt es neben „politisch unkorrekt“ nun auch noch „spirituell inkorrekt“??

Ein Kandidat für diese Rubrik wäre die (Un)Tugend (?) des Unterscheidens und Urteilens, was oft gleich gesetzt wird. Da sind die einen, die den lieben langen Tag eine Spur an Werturteilen nach sich ziehen. Ob es das Lästern am Arbeitsplatz ist, das Schimpfen auf die Politik, die Rechthaberei, das konstante Einteilen der Welt in gut und böse. Und dann sind auf der anderen diejenigen Menschen, die sich unter der Flagge ihrer spirituellen Ausrichtung jegliches Unterscheiden untersagen. Alles ist gut, heißt es. Nichts darf ich kritisieren, nichts von mir weisen.

Wer hat nun Recht? Wobei natürlich bereits die Frage wieder eine Trennung schafft. ;-)

 

Nun, Trennung gibt es, solange wir in der polaren Welt leben. Diese polaren Kräfte auseinanderhalten zu können, also Tag von Nacht und hell von dunkel scheiden zu können, ist eine wesentliche Fähigkeit des Menschen. Doch das heißt noch lange nicht, dass ich das, was ich beobachte, be- und gar verurteilen (verdammen, bekämpfen, vernichten) muss!

Was können wir von der spirituellen Sicht lernen: Womöglich ist es die Einsicht, dass es tatsächlich eine übergeordnete Ebene gibt, die nicht mehr dual ist, wo alle Erscheinungsformen eine Einheit bilden. Viele mystische Lehren haben diese Ebene als Bewusstsein der Liebe beschrieben. In unserer irdischen Welt haben wir hingegen die Möglichkeit zu wählen: Wie reagieren wir auf das, was wir unterscheiden? Wir können dabei Kampf und Trennung wählen oder Liebe und Gleichgewicht.

Wacher Verstand und fühlendes Herz: Der Verstand wird immer unterscheiden, denn das ist seine Aufgabe. Damit ist er ein guter Entscheidungsvorbeiter. Das Herz hingegen, kann darüber hinaussehen und trifft mitunter andere Entscheidungen. Herzveto ... Aus dieser Herzsicht, kann ich, so nehme ich es wahr, mehr und mehr den Sinn im dualen Spiel erkennen. Ich mag mich dann fragen: Verführt mich das einseitig Gute zu Arroganz (und Verurteilung)? Treibt mich das Böse zu Hass (und Verurteilung)?

Wo ist die souveräne Mitte? Die Herzzentrierung? Eine schöne Erfahrung kann es sein, die Verbindung zur höheren Ebene, jenseits der Dualität, zu halten. Dann können Liebe, Vergeben und Loslassen in mein Leben fließen. Es ist gut, wie es ist – auch wenn ich sehr wohl unterscheide und mich entsprechend entscheide. (Dem Herzen gelingt die „Umkreisung des Verstandesquadrats“.)

„Unterscheiden ohne zu urteilen bedeutet also: Die Dualität nicht ignorieren, sondern transzendieren!“
©Armin Risi

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

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Oktober 2018
 

Licht scheint durch den Nebel

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Der Herbst lädt uns ein unsere Sinne zu schärfen. Vor allem die inneren Antennen. Gelingt es uns, auch an trüben Tagen Farbe und Freude zu erkennen und das, was verborgen scheint?

Wenn wir genauer sehen und spüren, ist dann nicht auch Licht hinter Nebel und Wolken wahrnehmbar? Wo tragen wir selbst dazu bei, Wärme und Helligkeit zu verbreiten?

Gerade wenn es dunkler wird, möchte ich uns ermuntern, das Licht in unserem Herz zu entzünden.

Gespeist wird es dabei von der einen Quelle, die nie versiegt, die alles Leben nährt und wärmt.

 

Mit jedem Herzschlag sind wir eingeladen, uns zu erinnern. Können wir es zulassen, die große Kraft im Herzen zu spüren, die darin wohnt? Eine Kraft, die alle Nebel auflöst, die alles transformiert. Dieses Licht kann uns selbst trösten und heilen lassen. Es strömt in unsere Verbindungen und Gemeinschaften und es trägt unser Tun. Im Außen ändert sich nichts. Es ist, was es ist. Mal Sonnenschein, mal Regen und Wolkenschleier. Und doch wird es heller. Ob es das ist, was die Weisen Glückseligkeit nennen?

 

"Je dunkler es hier um uns wird, desto mehr müssen wir unser Herz öffnen für das Licht von oben."
Edith von Steine

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

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September 2018
 

Tanzende Gedanken vom Spätsommer in den Herbst

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Sommerende. Manche fürchten sich davor, noch während sie mitten in brütender Hitze schwitzen. Manchmal ertappen wir uns vielleicht dabei, dass unsere Freude am Sommer mit einer Unrast gepaart ist: Habe ich die sonnige Jahreszeit genügend ausgekostet? War ich oft genug beim Baden, draußen auf einer lauschigen Terrasse, im grünenden und blühenden Garten? ...

Nun, zunächst hilft der Gedanke, dass uns der Herbst genauso dazu einlädt wie der Sommer, uns in der Natur zu ergehen, die Farbenpracht der Wälder zu genießen und die Früchte von Mutter Erde mit dazu. Mich erinnert der Spätsommer an die Dankbarkeit: Dankbarkeit über Genossenes. Erlebtes. Erspürtes. Geteiltes.

 

 

Die schönen Momente aufzusaugen ist sicher ein Talent. Doch dafür heißt es: ganz dabei zu bleiben. Nicht bereits den Klang der Sorge hineinzumischen, dass wir womöglich etwas versäumen. Wir sind immer genau zur rechten Zeit am rechten Platz.

Das Leben spielt immer in der Gegenwart. Ob im Sommer oder im Herbst und Winter. Und natürlich auch im Frühling. Bleiben wir zyklisch! Und bleiben wir dankbar immer JETZT. Welch wundervolle Tage sind uns gerade beschert: Landschaft in zauberhaftes Licht getaucht. Das Spiel der Elemente. Einfach traumhaft. Danke!

"Der Herbst ist immer unsere beste Zeit."
Johann Wolfgang von Goethe

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

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August 2018
 

Du mußt das Leben nicht verstehen

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Du mußt das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und laß dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken läßt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.

 

Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

Rainer Maria Rilke

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 


Juli 2018
 

Geben und Fülle

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Die Natur hält im Sommer so viele Gaben für uns bereit: Früchte, üppiges Grün, herrliche Sonne ... Sie gibt „verschwenderisch“. Sie verströmt sich, fließt über. Fülle pur erblicken wir rund um uns. Und wir selbst? Wie halten wir’s mit dem Geben? Sicher, wir geben Geschenke, Spenden, Arbeitsleistung, Zuwendung. Doch in welcher Haltung?

In einer auf Leistung und Gegenleistung getrimmten Gesellschaft verwundert es nicht, dass oft widerwillig oder mit (heimlicher) Berechnung gegeben wird. Aus einer Erwartungshaltung heraus, etwas im Gegenzug dafür zu bekommen.

Wie anders fühlt sich doch das freie Geben an! Aus dem Herzen, absichtslos.Dieses freie Geben, diese FreiGebigkeit birgt ein großes Geschenk: Wir erfahren die Fülle der Liebe. Wir schenken dann nicht nur Dinge, Worte oder Zeit, sondern immer auch einen Funken Liebe.

 

Ich lade dazu ein, dass wir uns immer mehr im Geben ohne Erwartungen üben. Überhaupt lohnt es sich ja, Erwartungen mehr und mehr loszulassen: Erwarten, dass wir etwas zurückbekommen, wenn wir geben, erwarten, dass uns andere glücklich machen. Auch die Erwartung, dass sich ein anderer ändert. Im Erwarten steckt das Warten. Warten auf Besseres. Dabei verpassen wir womöglich, das Gute und Schöne, was jetzt schon IST.

Der Freigebigkeit liegt eine Haltung den anderen und dem Leben gegenüber zugrunde, die von innerem Frieden und Freude spricht. Wir geben dann aus einem Bewusstsein heraus, selbst stets gut versorgt und getragen zu sein. Vielleicht mag der eine oder andere diesen Gedanken im Herzen wägen, während wir durch sommerliche satte Gärten, Wälder und Wiesen spazieren. Dabei können diese Freude, dieser Frieden und dieses Vertrauen in die Fülle wachsen. Geben und Nehmen werden eins, ein freudiger Tanz des Lebens.

Es ist das Herz, das gibt, die Hände geben nur her.
Nigeria

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 


Juni 2018
 

Das Leben fließt

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Neulich las ich: Kopiere niemanden, werde ein Original!
Wagen wir es, zu uns zu finden, uns dem Leben zu öffnen und eigene Wege zu gehen?

Viele Traditionen lehren das Abstandnehmen vom „Ego“, um immer mehr zum wahren Selbst vorzudringen. Andere Schulen sehen sich mentale und emotionale Prägungen an und laden uns ein, zu verabschieden, was nicht mehr dienlich ist, um so von Fremd- zu Selbstbestimmung zu gelangen. Wieder andere möchten uns für das Bauchgefühl und die eigene Herzensstimme erwärmen. Was auch immer unser persönlicher Weg ist, gemeinsam ist die Spur, die zurück zu uns selbst führt.

Weshalb sollte ich diese Spur aufnehmen?
Die Antwort ist: die Freude.

 

Je mehr ich mich selbst kenne, zum Ausdruck bringe und im eigenen Rhythmus bin, desto größere Freude entsteht in mir.

Und was ist noch ein schöner, einfacher Weg dorthin?
Die Antwort ist wiederum: die Freude.

Ja, Freude ist das Ziel (oder besser der schöne „Nebeneffekt“) der Selbsterkenntnis und gleichzeitig weist uns die Freude den Weg. Denn dort, wo ich in der Freude bin, bin ich im Fluss. Im Flow, wie es neudeutsch gerne heißt. Das Leben fließt.

Es fließt über Steine und Staustufen, es begegnet anderen Flüssen, verzweigt sich, es strömt und wirbelt, es wird ruhig und klar ...

Freude, Begeisterung, Hingabe und Einlassen – auf andere, auf Neues, auf den jetzigen Moment, schließlich auf mich selbst – all dies sind unsere Türöffner. Dahinter warten das Geschenk unseres Selbst, Freiheit sowie pure Lebendigkeit ... und letztlich wieder die Verbindung mit allem Sein, die ultimative Freude. Doch das ist eine andere Geschichte.

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 


Mai 2018
 

ZEN-triert

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Wenn wir unseren Verstand einmal genau beobachten, fragen wir uns womöglich verblüfft: Was ist in meinem Kopf eigentlich los? Kann ich dieses permanente „Geplappere“ nicht abstellen? Ständig sind da Gedanken, nicht eine einzige Minute geistiger Ruhe lässt uns unser Denken!

Genau darum geht’s in der aus Japan stammenden Praxis des Zen, mit der sich auch immer mehr Menschen im Westen beschäftigen. Manager und andere Gestresste aller Berufe und jeden Alters suchen Frieden und Stille in Schweige- und Achtsamkeitsseminaren. Und beginnen zu staunen. Auch ich habe ein solches 3-Tage-Seminar kürzlich erleben dürfen.

Was ist so faszinierend und wohltuend an einer Haltung, die so unspektakulär aussieht und sich so schwer fassen lässt wie Zen?

 

Ja, Zen ist ein Zweig des Buddhismus und doch frei von Göttern, frei von Dogmen, Regeln und Erkenntnisstreben. Man könnte sagen: Zen bietet uns keine Antworten. Mit Zen lassen wir unsere Fragen los.

Zen verfolgt kein Ziel. Es hat keinen Zweck.
Da wir so sehr daran gewöhnt sind, immer etwas erreichen zu wollen, tun wir uns mit Zen so schwer. Was Zen wirklich ist, lässt sich mit Worten schlecht ausdrücken. Das verwundert nicht , denn Zen ist „wortkarg“.

Deshalb empfehle ich jedem die Erfahrung. Es ist eine Erfahrung der Stille und Meditation. Meditation im Sitzen (Zazen) und auch im Gehen. Wesentlich dabei ist, dass wir ganz bei dem bleiben, was wir gerade tun, sei es gehen, sei es sitzen. Einzig die Atmung leitet uns und verbindet uns stets mit dem gegenwärtigen Moment. Grenzen zwischen Objekt und Subjekt, Ich und Du lösen sich auf. Ruhe kehrt ein.

Ein solches Retreat (also einen Rückzug) intensiv zu erleben, kann eine großartige, weil für uns ungewohnte Erfahrung sein. Doch können wir Zen auch im Alltag üben. Wann immer wir uns in eine Tätigkeit ganz vertiefen, sind wir im jetzigen Moment und verlieren alle Gedanken., alle inneren Kämpfe.

Ein berühmter Zen-Spruch besagt:

Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich,
wenn ich esse, dann esse ich,
wenn ich liebe, dann liebe ich …

Wie anders klingt das als unser Anspruch an „Multitasking“ und „Optimierung“ sowie unsere Vorliebe für „Zerstreuung“.
Seien wir Stück für Stück mehr ANWESEND. ZENTRIERT. GELASSEN. Wenn wir es geübt haben, gelingt uns das auch mehr in Stresssituationen, um nicht unseren automatischen Reaktionen („Autopliot“) aufgeliefert zu sein. Dieser angenehme Effekt sollte jedoch nicht unser Ziel sein, denn wir erinnern uns: Zen strebt nichts an!

Diese Haltung kann uns im Alltag begleiten und beschenken. Und sie sensibilisiert uns dafür, die Stille und Leere als etwas Kostbares zu würdigen. Der Weg des Zen ist eine Einladung nichts zu suchen. Ganz zu sein.

PS: Die lateinische Form unseres Urlaubs, wie wir sie auch in „vacances“, „vacanze“ kennen, heißt leer und frei. Wollen wir unseren Urlaub auch einmal Mußetage sein lassen? Wo wir leer werden können. Frei von allem, was uns sonst so umtreibt?

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 


April 2018
 

Frohe Ostern!

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


März 2018
 

Stille

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Gerade bin ich zurückgekehrt von wiederum wundervollen Begegnungen in der Casa. Am meisten berührt hat mich diesmal die STILLE. Sie ist an jenem Ort besonders spürbar. Über die Stille Worte zu machen, scheint paradox. Wem es gelungen ist, sich dieser Qualität mit Sprache anzunähern, ist Eckhart Tolle in seinem Buch „Stille spricht“ (ebenfalls ein wenig paradox. Oder nicht?).


Schaue einen Baum, eine Blume, eine Pflanze. Richte deine ganze Aufmerksamkeit darauf. Wie still sind sie, wie tief verwurzelt mit dem Sein. Erlaube der Natur, die Stille zu lehren.
Eckhart Tolle

 


Doch möchte ich weniger zum Lesen als vielmehr zur eigenen Erfahrung einladen:

  • Wie schaffe ich für mich im Alltag Inseln der Ruhe und Stille?
  • Was erlebe ich innerlich, wenn ich mich auf solche Still- und Nullpunkte einlasse?
  • Kann ich die Stille zwischen den Geräuschen und Worten wahrnehmen?
  • Wo ist Stille außen, wo ist sie innen?

Dieser „Hintergrund“ kann sich wie ein Feld anfühlen. Die Leere, aus der alles entsteht: Klänge genauso wie Farben, Formen, Gedanken, Gefühle – die Schöpfung!

Besonders möchte ich Sie dazu anregen, Begegnungen mit anderen Menschen einmal in Stille zu erfahren. Etwas, was wir in unserer lauten Welt kaum mehr gewohnt sind. Vielleicht lernen Sie dabei Ähnliches kennen, wie ich es gerade diesmal in Brasilien erleben durfte und was ich am ehesten als „tiefes BerührtSein“ bezeichnen möchte. So lautet auch der Untertitel von Tolles Buch „Wahres Sein berühren“. Und sobald wir die Stille IN UNS und ZWISCHEN UNS entdeckt haben, begleitet sie uns auch in der Welt, wie sie ist und wie sie sein darf.

Die größte Offenbarung ist die Stille.
Laotse

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

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Februar 2018
 

Kraft tanken und sich selbst er-mächt-igen

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Ein Wort neu betrachten:
Macht klingt vielen von uns negativ im Ohr. Warum nur? Es klingt nach Unterdrückung, Machtmissbrauch. Doch Macht ist erst einmal neutral. Sie ist einfach nur wirkende Kraft. Gelenkte Lebenskraft. Haben wir aus Angst vor zu viel "Wirkung" womöglich die positive Gestaltungskraft im eigenen Leben abgegeben?

Experiment:
Nehmen wir unsere Macht zunächst einmal in einem Gedankenexperiment an: Was würde geschehen, wenn Du ganz in deiner Kraft stündest? Was würde geschehen, wenn auch alle anderen Menschen ganz in ihrer Kraft wären? Wäre das Leben freudiger? Würden wir mehr das tun, was sich richtig anfühlt?

 

Sich den eigenen Rücken stärken:
Von wem erwarten wir eine Erlaubnis und eine Ermächtigung, zu tun, wonach unser Herz sich sehnt, zu entfalten, was in uns steckt? Intuitiv wissen wir: Diese Erlaubnis kann niemals von außen kommen. Deshalb ist in letzter Zeit immer häufiger die Rede von „Selbstermächtigung“. Wir entscheiden uns, in unsere Kraft zu kommen, unseren Platz einzunehmen und die souveränen Wesen zu sein, die wir sind.

Hier einige Impulse für diesen Weg:

Absicht setzen:
Es beginnt mit einer klaren Absichterklärung: Ja, ich erlaube mir, mehr und mehr ich selbst zu sein – jetzt.

Neu denken:
Welche Gedanken engen mich womöglich ein? Halten wir Ausschau nach Überzeugungen, die uns „ohn-mächt-ig“ und klein halten. Wenn ich bereit bin, stehen mir viele wunderbare Ansätze zur Verfügung, um schwächende Gedanken zu wandeln. Und wagen wir es, neue, kraftspendende, ermutigende Gedanken zu denken!

Sich ausrichten:
Sich selbst zu ermächtigen ist, wie wenn ich in einem Auto das Lenkrad übernehme. Ich sammle meine Kräfte (anstatt sie zu zerstreuen) und gehe in die von mir gewählte Richtung.

Kraft tanken:
Was stärkt und regeneriert mich? Vielen gelingt das in der Natur oder bei gemäßigtem Sport. Denken wir auch an das Geschenk jedes tiefen Atemzugs, der uns mit Energie erfüllt. – Und wo fließt eventuell Energie von mir fort? Viele Körper- und Mentallehren wie Yoga kennen energiebewahrende Übungen.

Vision:
Wie würde mein selbstermächtigtes Leben aussehen? Wie würde es sich anfühlen? Und damit schließt sich der Kreis zu unserer Ausgangsfrage. Diesen Zyklus können wir immer wieder durchwandern, um uns Schritt für Schritt mehr zu klären, zu kräftigen und zu entfalten.

Leicht und „beherzt“:
Das Ganze darf spielerisch geschehen. Und liebevoll. Haben wir genauso viel Mitgefühl mit uns wie mit den anderen, während wir uns erlauben, immer mehr zu uns zu finden. Dabei ist unser Herz jener Kompass, der dafür sorgt, dass Macht nicht missbraucht wird, sondern dem Leben dient.

Die Erkenntnis der eigenen Kraft macht bescheiden.
(Paul Cézanne)

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

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Januar 2018
 

Für meinen Freund Alfons:

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Der Tod hat keine Bedeutung – ich bin nur nach nebenan gegangen.
Ich bleibe, wer ich bin, und auch ihr bleibt dieselben zusammen.
Was wir einander bedeuten, bleibt bestehen.
Nennt mich bei meinem vertrauten Namen.
Sprecht in der gewohnten Weise mit mir und ändert euren Tonfall nicht!
Hüllt euch nicht in Mäntel aus Schweigen und Kummer – lacht wie immer über kleine Scherze, die wir teilen.
Wenn ihr von mir sprecht, tut es ohne Reue und ohne jegliche Traurigkeit.
Leben bedeutet immer nur Leben – es bleibt so bestehen – immer – ohne Unterbrechung.
Ihr seht mich nicht, aber in Gedanken bin ich bei euch – irgendwo, ganz in der Nähe – nur ein paar Straßen weiter.

 

Henry Scott Holland (1847-1918)

 

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Dezember 2017
 

Frohe Weihnachten!

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November 2017
 

Berührt!

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Leben wir in einer berührungslosen oder zumindest berührungsarmen Gesellschaft?

Damit meine ich nicht unbedingt, dass nicht alle so viel Körperkontakt haben, wie sie sich vielleicht wünschen. Natürlich werden wir nicht immer gefragt: So mancher bedauert, sich isoliert, in einer sprach- und kontaktlosen Beziehungen oder in einer anonymen Nachbarschaft wiederzufinden.

Wie konnte es so weit kommen?

Ist dies womöglich ein Ausdruck einer ganz anderen Art von Entfremdung?

 

Mit berührungslos meine ich auch nicht unbedingt, dass uns heute sogar in der Be-Handlung meist die Hand ab-handen gekommen ist. Wir halten nicht viel vom Handauflegen. Maschinen sind dazwischengeschaltet. Maschinen (immerhin manchmal „Touch-Screens“ ;-) erledigen auch unsere Einkäufe, unsere Kommunikation, tragen uns über die Erde, managen unsere Beziehungen.

Doch ich meine vorrangig noch nicht einmal, dass wir uns heute oft, wie körperlos, in virtuellen Welten verlieren, statt mit allen Sinnen – ja, auch tastend – die Welt zu erkunden, in Kontakt und Tuchfühlung zu kommen mit uns selbst und den anderen.

Was ich an erster Stelle meine, ist, dass wir uns auf der Gefühlsebene oft nur wenig anrühren lassen. Was, so frage ich, rührt und berührt uns heute noch? Lasse ich es zu, dass ein Schauer über meine Haut, mein Herz läuft, sei es vor Freude, sei es von einem anderen tiefen Gefühl?

Mit berühren muss kein Erschüttern gemeint sein, wenn wir in uns zentriert sind. Dann ist es das Spiel der Elemente, das uns gleivch einer Wasseroberfläche lebendig und mitfühlend macht, während wir als Ozean in der Tiefe ruhen. Unser Körper und unser Herz sind so wunderbare Seismografen dafür, wie es uns geht. Sie geben uns Orientierung auf unseren inneren und äußeren Reisen. Und sie sind auch die besten Begleiter für jede Form der Therapie und des Heilwerdens.

Dazu braucht’s nur eins: unsere Bereitschaft, uns vom Leben und von der Schönheit in und um uns berühren zu lassen.

Ein wahrer Freund ist der, der deine Hand nimmt, aber dein Herz berührt.
(Unbekannt)
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Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

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Oktober 2017
 

Annäherung an Wesentliches!

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Für diesen Beitrag möchte ich den Titel meines Blogs als Überschrift setzen. Denn im Rückblick auf meine Septemberreise nach Abadiania kommt mir immer wieder die Frage in den Sinn: Wie kann ich dieses Wesentliche formulieren, das ich und meine Mitreisenden in der Casa immer und immer wieder erleben?

Wieder einmal bin ich tief berührt, wie die Menschen um mich – und natürlich ich selbst –sich an diesem besonderen Ort zu öffnen beginnen. Und zwar für sich selbst.

Oft ist es das erste Mal in unserem Leben, dass wir die Außenorientierung fallen lassen und innere Räume betreten. Dort, an diesem Kraftplatz, ist die Einladung greifbar, wesentlich zu werden.

 

Vielfach gelingt es uns erst im Angesicht gesundheitlicher Projekte oder anderer an die Substanz gehender Herausforderungen, die „Kleider“ und Identifikationen abzulegen, mit denen wir uns im Alltag schmücken und sicher fühlen.

Wir werden einfach. Pur. Tief menschlich ... wenn wir uns in unser Inneres begeben. Kann es sein, dass wir dort erst wirklich das LEBEN berühren, nach dem wir uns all die Zeit gesehnt und das zu ergreifen wir uns mit viel Aufwand bemüht haben?

Ich habe es selbst erfahren: Das, was wir dabei entdecken, kann uns im Alltag tragen, auch und gerade wenn vieles wegbricht oder aufbricht, damit wir neu werden. Und wesentlich.

Mensch, werde wesentlich!
Denn wenn die Welt vergeht,
so fällt der Zufall weg:
das Wesen, das besteht.

(Angelus Silenius)
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Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Mögen alle Wesen im Frieden sein!

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Friedenssehnsucht: Frieden in mir spüren. Frieden ausstrahlen. Frieden im eigenen Leben erfahren ...

Wenn wir auf das Geschehen in der Welt blicken und gleichzeitig darum wissen, dass alles miteinander in Verbindung steht, ist es dann nicht eine segensreiche Möglichkeit, die Friedensenergie in uns und um uns zu kultivieren?

Eine Möglichkeit, die sich uns jeden Tag und jeden Augenblick neu bietet.

Diese Ausrichtung und dieses Aufrechthalten der Friedensgesinnung beginnt im eigenen Herzen. Wir können sie in den Alltag integrieren, zum Beispiel durch Meditation, durch Verzeihen, durch Taten und Gesten, durch Friedensgesänge, durch Friedensgebete oder Mantren.

 

Ganz gleich, welcher Religion oder Geisteshaltung wir angehören, kann ich mich fragen: Welches Gefühl in mir, welche Situation sehnt sich nach "Befriedung" und Erlösung? Wo kann ich heute friedvoller sein?

Gebet im Geiste des Hl. Franz von Assisi:

Herr, mache mich zum Werkzeug Deines Friedens:
dass ich Liebe bringe, wo man sich hasst.
dass ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt.
dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist.
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält.
dass ich Wahrheit bringe, wo Irrtum herrscht.
dass ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht.
dass ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist.
dass ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.
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Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

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August 2017
 

Butterblumengelbe Wiesen

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Butterblumengelbe Wiesen,
sauerampferrot getönt, -
o du überreiches Sprießen,
wie das Aug dich nie gewöhnt!

 

Wohlgesangdurchschwellte Bäume,
wunderblütenschneebereift -
ja, fürwahr, ihr zeigt uns Träume,
wie die Brust sie kaum begreift.

Christian Morgenstern


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Juli 2017
 

Yoga, Wasser und der FLOW

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Wir leben auf einem Wasserplaneten als Wassergeschöpfe: Unser eigenes Leben beginnt im Fruchtwasser der Mutter. Und wir bestehen selbst zu 60-80 % aus Wasser: im Blut, in der Lymphe, im Gehirn, in und zwischen den Zellen ...

Alles fließt! Doch fließt es wirklich immer so geschmeidig in unserem Körper?

Und fließt auch unser Leben?

Inzwischen wissen wir, wie wesentlich eine ausreichende Menge guten, reinen Wassers für alle unsere körperlichen Vorgänge ist. Es hilft, Ablagerungen zu lösen, es transportiert lebensnotwenige Stoffe, es ist Träger von Information und birgt große Heilkräfte.

 

Wie gelingt es uns hingegen auf anderen Ebenen, Festgefahrenes oder Erstarrtes zu lösen? Also beispielsweise den Gefühlshaushalt auszugleichen, zu einem klaren, flexiblen Denken und entspannter Lebensbejahung zu gelangen? Kurz: Wieder im Fluss zu sein! Denn auch das ist eine der wunderbaren Qualitäten des Wasserelements.

Flow sagen wir neudeutsch zu diesem fließenden Zustand. Und jeder kennt womöglich Tätigkeiten, die uns ganz natürlich in einen Flow versetzen: wo wir die Zeit vergessen und hingebungsvoll „bei der Sache“ und bei uns sind. Das kann Gartenarbeit sein oder Schreiben, Malen, Singen oder Sport und vieles mehr.

Eine wunderbare Unterstützung für das Wasserelement in uns bietet Yoga. Meines Erachtens sind viele Formen des Yoga dafür hilfreich. Ganz besonders ist Vinyasa-Flow eine fließende, dynamische Form von Bewegungen, die mit dem Atem oder Pranayama (siehe Juni-Blogeintrag) verknüpft werden. Welche Yogaform Sie auch wählen möchten: Selbstverständlich kommt es ebenso auf die Haltung des Übenden an. Wenn wir einmal wegkommen vom Leistungsdruck und uns spielerisch und sanft darauf einlassen, werden wir erfahren, wie das Yogaüben (Asanas, Atemübungen, Mudras) nach und nach die Lebensenergie zum Fließen bringt. Wir lassen womöglich Widerstände los, spüren uns mehr und fangen an, uns – und unseren Gefühlen – zu vertrauen.

Übung: Das Wasserelement ist in der Yogalehre dem sogenannten Sakralchakra, dem Energiezentrum das etwas unterhalb des Nabels liegt, zugeordnet. Es steht für Freude, Lebenslust, Schaffenkraft und für frei fließende Energien. Legen Sie sich einmal entspannt auf eine Yogamatte, schließen Sie die Augen und beginnen Sie ruhig und fließend tief in den Bauch, Richtung Nabelgegend zu atmen. Spüren Sie, wie Sie allmählich in einen gleichmäßigen Rhythmus gleiten und wie sich der Körper mit frischem Sauerstoff füllt. Gleichzeitig können Sie sich vorstellen, dass Sie immer wieder die Farbe Orange einatmen, die dem Sakralchakra und der Freude zugeordnet ist. Wenn Sie mögen, sagen Sie sich innerlich: Mit jedem Atemzug bin ich mehr und mehr im Fluss mit dem Leben. „Baden“ Sie eine Weile in dieser Energie und lassen Sie die kleine Atemmeditation dann langsam ausklingen, ehe Sie die Augen öffnen und wieder ganz im Hier und Jetzt angekommen sind.

 

Alles ist aus dem Wasser entsprungen!!
Alles wird durch Wasser erhalten!
Ozean, gönn uns dein ewiges Walten.
Wenn du nicht in Wolken sendetest,
Nicht reiche Bäche spendetest,
Hin und her nicht Flüsse wendetest,
Die Ströme nicht vollendetest,
Was wären Gebirge, was Ebnen und Welt?
Du bist's, der das frischeste Leben erhält.
Johann Wolfgang von Goethe


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Juni 2017
 

Yoga, Atmung und Glückseligkeit

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Es gab eine sehr bewegte Zeit in meinem Leben, als ich 28 Jahre alt war. Damals verstarb meine Mutter und gleichzeitig durfte ich meinen ersten Sohn auf die Welt bringen. Zu dieser Zeit entdeckte ich Yoga als kraftvolle Ressource! Oder: Yoga entdeckte mich?

Mit Yoga lernte ich einerseits, mich zu spüren, meinen Schmerz zuzulassen und anderseits die Freude der Geburt und des neuen Lebens zu integrieren. Yoga erlaubte mir Tiefenentspannung von Körper und Geist. Dadurch, so stellte ich staunend fest, kann das größere innere Wissen aufsteigen.

Ja, ich bin überzeugt, dass wir auf diese Weise Erkenntnisse über uns, über unsere ureigene Freude, über Wege zu innerem Frieden und zur Heilung bekommen. Ich habe es am eigenen Leib erfahren.

 

Mittlerweile sind auch in unseren Breiten unzählige Formen des Yoga beliebt: Hatha-, Bhakti-, Kundalini-, Raja- oder Luna-Yoga und viele weitere.

Ein zentrales Element meines Yogaweges war neben den wohltuenden Körperübungen (den Asanas) und der Meditation die Atmung. Welche Welt hat sich mir da eröffnet!

PRANA steht im Yoga für Atmung und Lebensenergie zugleich. Atmung ist die Grundbewegung des Lebens und sie bringt uns wunderbar stets in die Gegenwart zurück. Pranayama (Yoga des Atmens) energetisiert, entspannt, harmonisiert, „synchronisiert“ Körper und Geist und verbindet uns mit allem Lebendigen. Wenn wir uns anschicken, den Atem bewusst durch den Körper zu lenken, können wir Erinnerungen, Verspannungen und alte Wunden gehen lassen, ausatmen, und zugleich neues, Energiereiches einatmen.

Atmung ist liebevolle Zuwendung, Loslösung von überholtem und heilsames Auftanken zugleich. Wurden wir beispielsweise im Bauchraum verklebt oder sogar operiert? Auf einer feinstofflichen Ebene können wir versuchen, die körperlichen und geistigen Wunden dahinter zu heilen. Unser Bauchraum ist dabei der Ort, welcher Gefühle und Erfahrungen speichert. Nicht umsonst sprechen wir im „Volksmund“ vom Bauchgefühl.

Tiefe Bauchatmung trägt zur Harmonisierung der Emotionen bei. In den Lungen tragen wir manchmal Trauer, Sorgen im Herzen usw.. Hüllen wir also unsere Organe in heilende Atemenergie ein! Körperwahrnehmung, Atmung, Entspannung, das ist ein Kernstück von Yoga.

Yoga ist dabei keine Therapie sondern ein Weg. Und letztlich ein Bewusstseinszustand.

Dabei kann Yoga vielfältige Therapieformen unterstützen. Diese beobachte ich beispielsweise bei meiner traumatherapeutischen Arbeit in der Praxis. All die Ansätze, die Erstarrtes oder Abgekapseltes in den Fluss und Bewegung ins „System“ bringen, entfalten hilfreiche Impulse, so auch Yoga und ins Besondere Pranayama.

Eine konkrete Einladung:
Probieren Sie einmal diese kleine Übung, wo Sie zwischen dem Ausatmen und dem Einatmen den Atem für einen Augenblick anhalten. Was geschieht in diesem kostbaren Moment der Stille? Oft erinnern uns diese Atempausen an andere kostbare Momente unseres Lebens: vielleicht an einen besonders erhebenden Sonnenuntergang, eine Naturbegegnung oder daran, so bei mir, als ich meinem neugeborenen Sohn das erste Mal in die Augen sah.
Das sind GLÜCKSMOMENTE. Momente der Freude.

Im Yoga wird dieser Zustand der Freude und Glückseligkeit als sogenannter subtiler „Körper“ (Kosha), eine menschliche Dimension beschrieben: der Andamaya Kosha oder auch „Wonnehülle“, während beispielsweise Pranamaya Kosha unsere belebende Energiehülle bezeichnet.

Ich möchte Ihnen in diesem Blog noch weitere Facetten dieser Koshas und des Yogas vorstellen.

Für heute gilt meine Einladung einer bewussten Atmung, damit wir einem energiereichen, wonnig-glückseligen Leben immer näher zu kommen!

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

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Mai 2017
 

Grenzen und Raum

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Da sind die, die Mauern bauen – auch oft ums eigene Herz.
Und da sind die, die alle Tore und Schleusen weit öffnen und damit alles Guten und weniger Gute wie Schwämme aufsaugen.
Was ist nun richtig?

Um die Frage der Grenzen kommen wir heute nicht herum. Sie begegnet uns auf vielen Ebenen.

Im Außen ganz augenfällig im politischen Feld. Soll ein Land seine Grenzen wahren? Darf eine Kultur für eigene Werte eintreten? Doch auch auf Beziehungsebene, privat und beruflich: wer hat nicht schon einmal bemerkt, dass er über seine eigenen Grenzen geht oder andere diese Grenzen übertreten lässt?

 

Was hindert uns daran, uns auf gesunde Weise abzugrenzen? Respektvoll mit uns selbst und anderen. Kann es daran liegen, dass wir vielfach unsere eigenen Grenzen gar nicht kennen? Wo ist mein Raum? Wo möchte ich stopp sagen? Die erste Einladung besteht also darin, unsere Grenzen wieder spüren zu lernen. Die zweite darin, diese achtsam zu kommunizieren.

Wieder einmal macht es uns der Körper vor: Wir haben Grenzen wie die Haut und die Organ- oder Schleimhäute. Sie sind niemals wie eine Mauer. Vielmehr sind sie halbdurchlässige Membranen und erlauben Austausch zum Beispiel von Wasser und Nährstoffen.

Auch das Immunsystem stellt eine gute Balance aus Schutzwall und Durchlässigkeit dar. Woher kennt die Körperweisheit diese natürliche Form der Grenzziehung und Offenheit zugleich, die Gesundheit bedeutet?

Und was können wir von ihr lernen?

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


April 2017
 

„Frohe Ostern“

Frohe Ostern


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März 2017
 

„Detox“ für unsere Gedanken

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Mit dem Frühjahr kommt wieder die Einladung der Natur für Erneuerung und Entschlackung. Die Pflanzenwelt schenkt uns dazu viele Kräuter und dunkelgrüne Wildsalate. Ich möchte unsere Aufmerksamkeit heute auf einen anderen Bereich lenken, wo sich „Gifte“ ansammeln könnten: nämlich unseren Geist.

Haben Sie schon einmal beobachtet, wie es sich anfühlt, wenn wir allzu negative Gedanken auf der Endlosschleife wälzen? Von einem solchen Mentalkarussell kann einem schon mal der Kopf schwirren. Und hartnäckige „Ablagerungen“ auf unserem Gemüt entstehen, wenn es sich um ungute Überzeugungen handelt, die wir uns immer wieder einflüstern.

Das können laute oder leise Sätze sein wie „Das kann ich nicht“ , „Nie klappt etwas“ usw.

 

Manchmal beeinträchtigt uns das wenig förderliche Denken unserer Mitmenschen oder das, was wir uns über die Medien einverleiben. Gerade im Verbunde mit starken Emotionen werden sie zu Energieräubern und freien „Radikalen“, die ihr Unwesen schließlich auch in unserem Körper treiben. Seien es Angstgedanken, Mangelgedanken oder Zweifel und (Selbst-)Kritik.

Wie lohnend ist hier doch eine „Detox-Kur“! Erst einmal beobachten: Was denke ich den lieben langen Tag? Vor allem auch über mich selbst? Dann können wir beispielsweise jeden Abend vor dem Schlafen „Gedankenhygiene“ betreiben. Lassen wir unseren Tag Revue passieren und konzentrieren wir uns dabei bewusst auf die positiven Aspekte oder finden wir neue, positive Worte für das, was wir bisher negativ bewertet hatten. Wir können auch bewusst fünf Dinge aufzählen, für die wir an diesem Tag dankbar sind.

Wie wäre es, wenn Sie dieses Frühjahr sagen würden: Ich steige aus lieblosen Gedankenkreisläufen aus! Auch der Körper wird’s uns übrigens danken. Nach der chinesischen Medizin schwächt Grübeln das Erdelement, die Milz. Und Gedanken informieren unsere Zellen, unser Körperwasser.

Jeden Tag haben wir die Möglichkeit, uns für freundlichere, aufbauendere Gedanken, Worte und Interpretationen zu entscheiden. Wir können bewusst wählen, welche Filme oder Nachrichten wir schauen. Wir entscheiden, ob wir uns die negativen Wertungen und Sichtweisen anderer aneignen, ob wir in Schimpftiraden oder das Lästern am Arbeitsplatz einstimmen oder ob uns immer öfter auch mal ein anerkennendes Wort über die Lippen kommt, auch für unser Gegenüber im Spiegel.

Viel Freude mit Ihrer Mentalkur!

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Februar 2017
 

Hingabe und Handlung!

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Angesichts der vielen Herausforderungen in unserem eigenen Leben und auf gesellschaftlicher, ja globaler Ebene, kennen viele von uns Empfindungen der Überforderung und Verunsicherung. Das mag bei den einen dazu führen, dass sie sich wie gelähmt fühlen. Andere wiederum stürzen sich in Ablenkung und Aktion.

Meine eigene Einschätzung liegt wieder einmal in einem sowohl-als-auch und weder-noch: Statt uns lähmen zu lassen, können wir Rückzugsphasen kultivieren. Sie dienen uns dazu, uns zu sammeln, uns auf die innere Stärke und Ruhe zu besinnen. Und anstatt in „operative Hektik“ zu verfallen, können wir die Kraft der Handlungsfähigkeit für das nutzen, was uns am Herzen liegt.

Gerade aus der immer wieder neu zu gewinnenden inneren Kraft, Balance und Klarheit heraus, können wir unsere Energien wunderbar dorthin fließen lassen, wo wir etwas bewegen möchten.

Für uns und das Ganze. Hingabe ist das Wort hinter dieser Haltung. Hingebungsvolles Handeln zur rechten Zeit und hingebungsvolles Abwarten zur rechten Zeit. Und die Hingabe bringt immer ihre Schwester, das Verrauen, mit. Verrauen in unsere eigenen Kräfte und Vertrauen in das Leben. Alles darf fließen!

 

"... Ob nicht unser Handeln selbst nur der letzte Nachklang einer großen Bewegung ist, die in untätigen Tagen in uns geschieht? Jedenfalls ist es sehr wichtig, mit Vertrauen müßig zu sein, mit Hingabe, womöglich mit Freude."
Rainer Maria Rilke

"Der Himmel tut nichts, dieses Nichts-Tun ist Würde. Die Erde tut nichts, dieses Nichts-Tun ist Ruhe. Aus der Vereinigung dieser beiden Nichts-Tun beginnt alles Handeln. Und alle Dinge entstehen."
Dschuang Dsi

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Januar 2017
 

Mit der Jahresquintessenz Neues wagen!

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Oft habe ich es als lohnend erfahren, den Ausblick ins Neue mit einem Rückblick zu verbinden. Indem ich das Filtrat, das Wesentliche aus meinen vergangenen Erfahrungen herausnehme, bleiben wertvolle Impulse, die mir auch den Weg in die Zukunft beleuchten. Deshalb lade ich uns ein, die Themen, die uns individuell und auch kollektiv 2016 begleitet haben, mit freundlicher Zuwendung zu betrachten. Was bleibt von all dem als Widerhall in uns?

 

Auch biete ich Ihnen an, die Überlegungen meines Blogs 2016 nochmals Revue passieren zu lassen und für sich das zu bewahren, was Ihnen dienlich ist. Die zahlreichen Fragen und Einladungen, die darin enthalten waren, fasse ich dafür zusammen:

 

Gegenwärtig und wach zu sein in meinem Geist, meiner (auch körperlichen) Präsenz, in meinem Blick und überhaupt all meinen Sinnen sowie in meiner Begegnung mit anderen Menschen war ein Aspekt. Für mich entstehen daraus Klarheit, Leichtigkeit und Kreativität, inklusive kreativer Lösungskompetenz für die vielen Herausforderungen um uns hin. Ein zweiter Aspekt, der sich wie ein roter Faden durch meinen schreibenden Prozess gezogen hat, war Lebendigkeit. Dabei bin ich auf das Prinzip der „lebendigen Ordnung“ gestoßen und auf eine Reihe von Fragen, die ich mittlerweile nah bei mir trage:

Was hat das mit mir zu tun?

Wo findet dieser Teil seinen Platz in meinem inneren Kosmos?

Und was ist lebendig in mir?

Was nährt mich? ...

In diesem Jahr wurde ich nochmals stark mit den Ahnen konfrontiert. Der Mut sich mit Belastendem auseinanderzusetzen, kann uns letztlich mit enormer Kraft und mit Frieden beschenken. Das Leben zeigt sich mir so als ein Tanz aus Loslassen, Integrieren, staunenden Neuentdeckungen und freudigem Vorwärtsgehen ... Leiten mag uns dabei der eigene Herzkompass. Und das scheint mir auch für 2017 sinnvoll und ermutigend. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen „von Herzen“ ein lebendiges und wach erlebtes, glückliches Neues Jahr 2017!

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Dezember 2016
 

XMAS

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November 2016
 

Präsenz

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Eine unserer wertvollsten Fähigkeiten in einer Zeit der Unruhe, Destabilisierung und Vernebelung ist die pure Kraft der Gegenwärtigkeit: PRÄSENZ.

 

Vielleicht haben Sie auch schon beobachtet, dass es Menschen gibt, die eine enorme Ausstrahlung haben. Sie ruhen in sich und verkörpern gleichzeitig Geistes- und Tatkraft, selbst wenn sie nichts tun und sagen. Ihre Zentriertheit scheint ansteckend. Oft fühlen wir uns wohl im Umgang mit solchen Menschen. Schon allein deshalb, weil sie uns zuhören. Denn natürlich ist es nur dann möglich, ganz „Ohr“ (und Herz ;-) zu sein, wenn meine Gedanken nicht überall hinschweifen, in Vergangenes, in Zukünftiges, in den eigenen „Film“. Es ist wie ein Wach- und Dabeibleiben mit dem, was gerade ist.

 

Mit solcher Präsenz bildet sich im Gespräch zweier Menschen ein behüteter Raum. In ihm können Energien ins Fließen kommen. In der Therapie heißt dieses Phänomen Intersubjektivitätsraum. Neue Möglichkeiten tun sich auf ... Und das nicht nur in der Therapie. Sondern ganz praktisch im Alltag. Vielleicht fragen Sie sich nun: Was bringt mir das?

Nun, wenn wir die Kraft der Präsenz in uns wiedererwecken, werden wir klarer, ruhiger und kehren zu unserer eigenen „Wellenlänge“ zurück. Wir verlieren uns nicht mehr zwischen all den Angeboten und Stimmungen im Außen. Wir beginnen, unseren Raum und unsere Energie zu halten. Das ist keine Flucht, sondern vielmehr ein intensives Leben, während wir unseren frei gewählten Grundzustand aufrechterhalten. Gerade wenn wir immer mehr überflutet werden von allen möglichen Frequenzen und Informationen, ist es da nicht ein kostbares Gut, BEI UNS ZU BLEIBEN und wählen zu können? Vor allem den eigenen Seins-Zustand?

Erlauben wir uns, uns wieder auf das für uns (!) Wesentliche und Stimmige zu konzentrieren. Behüten wir unser Feld! Denn in diesem Feld haben wir auch Zugang zu unseren Gefühlen und sind wir in Berührung mit unserer Herzqualität, die ja die große, nicht manipulierbare Kraft und ein untrügliches Orientierungsinstrument darstellt. Was könnte wichtiger sein inmitten von Des- und Fremdorientierung als dieser „Herzkompass“? Ja, mit dieser Präsenz, die wir jeden Tag – spielerisch – üben und steigern können, werden wir, so habe ich es erfahren, stabiler und freier durch die Turbulenzen der Zeitereignisse gehen.

Was also ist meine Quintessenz, mein „Mikroklima“, das ich mir bewahren möchte? Und welche Qualität bringe ich damit auch in meine Begegnung mit dem Außen ein?

Was ist Freude, und wann ist man froh? Wenn man sich selbst in Wahrheit gegenwärtig ist. Dass man ist, heute ist, das ist Freude.
Søren Kierkegaard

Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.
Meister Eckhart

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Oktober 2016
 

Überzeugungen

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Für Werte und Überzeugungen gilt Ähnliches wie für Traditionen, die wir uns das letzte Mal betrachtet haben. Dabei kann das Gedankengebäude, das wir bewohnen, oft eine recht bunte Mischung sein. Jede Denkgewohnheit mag ihre Berechtigung haben.

Wieder sind wir lediglich eingeladen, uns bewusst zu werden, dass wir nicht per Naturgesetz denken, was wir denken. Vielfach stecken dahinter Prägungen. Bewertungen und Sichtweisen unserer Eltern, unserer Lehrer und Freunde spielen dabei oft eine ebenso große Rolle wie das Gedankengut unserer Kultur, unseres Arbeitsumfeldes oder gesellschaftlichen Kreises. Heute haben auch die Medien einen nicht zu unterschätzenden Einfluss darauf, was wir denken und glauben, insbesondere was wir für möglich und unmöglich halten.

 

Unsere Leitfrage war ja:

Was ist lebendig in mir?

Nun kann ich mich zusätzlich noch fragen:

Dient mir dieses Denken? Wozu hat mein Denken in meinem Leben geführt? Und was würde durch anderes Denken geschehen?

 

Ein Glaubenssatz kann ein Heim des Gedankens sein, aber auch sein Gefängnis.
Otto von Leixner

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September 2016
 

An der Wurzel

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Auf unserer Reise zur inneren und äußeren Ordnung zwischen Loslassen und Integration beleuchten wir heute das Thema der Ahnen und der Wurzeln. Eine Leitfrage kann dabei die nach der Lebendigkeit sein. Also was sind lebendige Wurzeln in mir, die meine Gegenwart nähren?

Für mich kann es nur darum gehen, bewusst hinzuschauen. Traditionen alleine stiften nicht unbedingt Sinn. Wenn ich jedoch beginne, mich damit auseinanderzusetzen, sie vielleicht teils hinterfrage, teils verwerfe und teils neu anerkenne, kann ich mir die Tradition aneignen als gelebtes Erbe. Mitunter hat sie dann auch eine neue Form angenommen.

Für mich sind die Grenzen zwischen Überliefertem und Innovativem fließend.

 

Sich auf die eigenen Wurzeln zu besinnen kann auch Ahnenarbeit beinhalten, wie wir es von den Schamanen lernen können. In den alten indigenen Kulturen weiß man, dass die Zukunft ein Ergebnis aus dem bewussten Umgang mit der Vergangenheit und ihrer Befruchtung durch das Gegenwärtige ist.

Eine andere Form der „Ahnenarbeit“ bietet uns die Systemik an. Womöglich haben Sie auch schon in einer Aufstellung erleben dürfen, wie sich dadurch im Familienfeld Dingen klärten, wie Wurzeln gestärkt oder Hindernisse in Liebe verabschiedet wurden. Welchen Weg der „Wurzelbehandlung“ wir auch wählen, es lohnt sich Bewusstheit in den „Keller“, also das Übernommene, Alte und auch Unbewusste zu bringen, wie wenn wir das Licht anknipsen. Wir tun das, indem wir uns fragen: Was ist mir nah, was eher fremd und aufgedrängt? Was nährt mich? Was bremst mich? Was möchte ich in mir lebendig halten?

 

Man sollte es nicht verschmähen, von seinen Vorfahren zu lernen, wo etwas wirklich Brauchbares zu lernen ist, statt dass wir uns gewöhnlich abmühen, nur die alten überlebten Vorurteile eigensinnig beizubehalten.
Heinrich Hoffmann

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August 2016
 

Mondnacht

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Mondnacht
Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

 

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

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Juli 2016
 

Annehmen oder Loslassen?

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Im Mai habe ich die These aufgestellt, dass Heilung viel mit Ordnung zu tun hat. Mit Integration. Wieder landen wir hier bei meinem Leitspruch: Heilung ist die Rückkehr zur Einheit. Doch wie sieht das konkret aus?

Heute nehmen wir uns das Beispiel von Traumata und Verletzungen oder auch körperlichen Vergiftungen vor. Eine Strategie, derer sich unsere Körperweisheit und instinktive Intelligenz zum Überleben bedient, liegt im Abspalten. Indem ich etwas Giftiges, Bedrohliches abkapsele, ablagere, sei es in Gewebe, sei es in Sektionen unserer Psyche, stelle ich sie zunächst "schachmatt", verhindere ich ständige Wiederbeschädigung.

Es können jedoch teils erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität bleiben. Unterschiedliche Wege können in solchen Fällen beschritten werden, die alle ihre Berechtigung haben.

 

So ist es auf der körperlichen Eben häufig sinnvoll, „Altlasten“, von Gärstoffen über Säuren bis zu Schwermetallen, auszuschwemmen oder abzubauen. Entgiften und Entschlacken nennen wir das. Wichtig ist es dabei, das genaue Zusammenspiel zu kennen, beispielsweise dem Körper die geeigneten Stoffe zur Verfügung zu stellen, seien es reines Wasser in ausreichenden Mengen, kleine Portionen gesunder Fette für die fettlöslichen Toxine oder Aminosäuren zur Bildung von Transportenzymen. Hier soll es keinesfalls um eine Entgiftungsanleitung gehen. Vielmehr skizziere ich das Prinzip des LOSLASSENS.

Auch die Gesinnung kann dabei den Ausschlag geben. Loslassen geschieht am besten im Frieden. Aus der systemischen Arbeit kennen wir die Aussage: „In Liebe gebe ich das Thema dorthin zurück, wo es hingehört“.

Gleichzeitig haben wir von Integration gesprochen. Ist das nicht das Gegenteil von Loslassen? Ein Widerspruch? Ich denke nicht. Besonders die Traumatherapie macht uns vor, wie das geht: Die schmerzhaften Erfahrungen werden weder bekämpft, noch einfach weggeschoben. Wir wenden uns ihnen zu. Wir betrachten und spüren sie. Immer soweit der Körper es zulässt (das zumindest ist der Ansatz von Somatic Experiencing).

Schritt für Schritt nutzen wir unsere inneren Ressourcen, um das Virulente in unserem achtsamen Blick sich wandeln zu lassen. Wir bewerten und verorten es in unserem inneren Kosmos neu. So kommen wir gestärkt ins Hier und Jetzt zurück.

Viele Klienten berichten nach einem solchen Prozess von mehr Lebendigkeit. Losgelassen haben wir dabei auch: Fixierungen, Ohnmachtsgefühle, Angst vor der Angst und dergleichen mehr.

Mein Plädoyer gilt demnach dem rechten Loslassen zur rechten Zeit und dem rechten Integrieren zur rechten Zeit. Und vielleicht ist es so, dass wir nur das wahrhaft loslassen können, was wir zuvor im Herzen angenommen haben?

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Juni 2016
 

1942 – Was mich meine Großmutter über das LEBEN lehrte

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Im Juni bin ich dem Ruf meines jüdischen Seelenanteils in das KZ nach Ravensbrück gefolgt. Dies war die vorletzte Station meiner Großmutter Anna.

Das Thema ihres frühen Todes war in unserem Familiensystem wie mit einem Schleier bedeckt. Schmerz. Verdrängung. Sprachlosigkeit. Ohnmacht. Auch bei mir war es ein langer Prozess, die Frage zuzulassen: Was hat das Schicksal meiner Großmutter mit mir zu tun?

Dabei ging ich ebenfalls durch Wellen unterschiedlicher Emotionen. Sie haben mich soweit gebracht, dass ich es nun als Geschenk erleben konnte, das Feld der Ahnen an diesem Ort zu betreten (mich also wirklich dorthin zu bewegen) und damit erstmalig die Wahrheit eines Persönlichkeitsanteils in mir zu spüren.

 

Bei diesem Besuch wurde tief in mir etwas berührt.
Ich gelangte an einen Punkt der Stille jenseits der endlosen Dynamik aus Opfer- und Tätertum. Ich konnte hinschauen und mich in den Teilen berühren lassen, die noch nicht erlöst waren in mir.

So bekam der jüdische Teil in mir nochmals einen neuen Platz in der größeren Ordnung. Erkenntnisse steigen auf ... der Wunsch, für aktuelles Geschehen genauso wach zu bleiben ... eine Achtung vor den Ahnen ... eine Freude schließlich an der großen Kraft des (Seelen)Lichts, das überlebt.

Denn bis heute ist meine Großmutter für mich fühlbar anwesend, um mich an entscheidenden Punkten meines Lebens mit lichtvollen Impulsen zu begleiten. Die Worte Kreuzigung und Auferstehung kommen mir in den Sinn. Jenseits jeglicher Doktrin.

D a s L e b e n i s t e w i g.

Ich danke meinen Ahnen, ich danke meiner Großmutter Anna.

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Mai 2016
 

Lebendige Ordnung

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Ratlosigkeit macht sich breit mit dem Blick auf das Chaos in der Welt. Viele fragen sich: Was hilft? Was ist zu tun? Heute möchte ich eine Einladung aussprechen, uns bei allem äußeren Getriebe immer wieder zu fragen: Was hat das mit mir zu tun?

Gar nicht so philosophisch, sondern fühlbar, spürbar. Inzwischen haben etliche von uns bei ihren eigenen Gesundheits- oder Lebensthemen gelernt, diese Frage zu stellen. Hinzuschauen. Hinzuspüren. Das ist großartig! So vielen segensreichen Veränderungen werden damit die Türen geöffnet. Weiten wir nun den Blick aus. Kann es sein, dass alles, was uns auch ferner, auch globaler begegnet, letztlich dazu dienen kann, in uns ganz und heil zu werden?

Und was hat unsere Heilung mit der Heilung der Welt zu tun?

 

Wir haben uns verschiedene Strategien zugelegt, wie wir mit Leid – eigenem und fremdem – umgehen. Beobachten wir uns einmal selbst: Wie reagiere ich auf Krisen, Schmerz? Verdränge ich? Kämpfe ich? Bin ich bemüht, alles zu „transformieren“ und wenn ja wie?

Was, so frage ich mich, wenn es, wie in der Traumatherapie, als neue Strategie mehr und mehr um Integration geht? Kann es sein, dass alles Schmerzvolle, indem ich es anschaue, durchlebe, ja, sogar annehme (ohne es gutheißen zu müssen) allmählich sein Gift verliert und die darin verkapselte Kraft offenbart, die mir wieder zufließen kann?

Liegt es womöglich an uns, allen Dingen, auch den unangenehmen, verwirrenden, ängstigenden Erfahrungen aus unserer persönlichen und kollektiven Vergangenheit und Gegenwart den rechten Platz zunächst in unserem inneren Kosmos zu geben?

Kosmos heißt Ordnung. In einer liebevoll hinschauenden Auseinandersetzung mit den Lebensprozessen sorgen demzufolge wir selbst für neue Ordnung. Nicht starr, sondern in einem dynamischen Gleichgewicht. Aus dieser Balance heraus weiß ich, wann und wie zu handeln ist.

Im Gedicht von Bernhard Schlink (siehe April-Beitrag) leuchten für mich die beiden Wörter „lebendig und gegenwärtig“ hervor. Gelingt es uns, Abgestorbenes zu beleben, Unliebsames zu umarmen und Früheres an den angemessenen Platz im göttlichen Gewebe zu geleiten und so „in Ordnung“ und in Frieden zu kommen?

Wie innen so außen: Unsere eigenes Geordnet- und im Gleichgewichtsein wirkt im Feld, dessen dürfen wir gewiss sein. Ist das nicht ermutigend? Ist nicht hier vielleicht ein Weg aus den überall sichtbaren oder auch noch verborgenen Disharmonien?

Da es uns manchmal paradox anmuten kann, wie genau wir gerade mit Belastendem und Schmerzvollem umgehen sollen, ob wir eher loslassen oder beibehalten sollen, werde ich in den nächsten Monatsgedanken drei Beispiele für den Umgang mit „Altem“ beleuchten: Traumata & Verletzungen – unsere Wurzeln, unsere Ahnen – Überzeugungen & Werte. Als Experiment sollen uns dabei die Fragen leiten: Was hat das mit mir zu tun? Was ist lebendig in mir?

 

Gekreuzigt von polarisierendem Denken findet Erlösung in der Integration statt.
© Helga Schäferling

Leben ist atmende Ordnung. Ordnung ist erinnerte Liebe.
© Peter Horton

Die Liebe gehört einer unendlich höheren Ordnung an.
Blaise Pascal

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Laotse

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

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April 2016
 

Gegenwärtiges

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Die Schichten unseres Lebens ruhen so dicht aufeinander auf, dass uns im Späteren immer Früheres begegnet, nicht als Abgetanes und Erledigtes, sondern gegenwärtig und lebendig.

© Bernhard Schlink

 


Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

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März 2016
 

Bei Sinnen

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Auch wenn es teils noch kühl und grau ist draußen ... Schon erfreut der nahende Frühling unsere Augen mit erstem bunten Farbenspiel der Blumen und jungen Triebe, verwöhnt unsere Nase mit den feinsten Düften. Und entzückt unser Ohr durch den Gesang der Vögel, das Summen der Insekten.

Von Woche zu Woche, von Tag zu Tag nun hält der Frühling mehr Einzug. Auch unser Gaumen wird durch die ersten Frühlingskräuter verwöhnt. Nehmen wir all das wirklich wahr? Um diese Geschenke, die die Natur besonders im Frühling für uns bereit hält, aufnehmen und genießen zu können, ist es wohl hilfreich, unsere Sinne wach und klar zu halten.

Jeder kann bei sich selbst schauen, wo seine Sinne manchmal wie vernebelt, stumpf geworden oder abgelenkt sind.

 

Meiner Meinung nach ist es leicht, uns wieder zu be-sinnen, indem wir bewusst wählen, was wir auf unsere Sinne einprasseln lassen, ob wir uns beschallen lassen von beliebigen Bildern und Geräuschen, ob wir unsere Geschmacksknospen mit künstlichen Aromen überdecken – oder ob wir uns immer wieder Momente der Stille gönnen, frische Luft, natürliche Speisen, reines Wasser und regelmäßige Auszeiten in der Natur. So lädt und lockt das erwachende Grün uns jetzt nach draußen und zugleich mehr zu uns selbst. Jeder Spaziergang belohnt uns mit etwas mehr Klarheit im Kopf, Leichtigkeit im Herz und erfrischten Sinnen!! Viel Freude bei Ihrem Osterspaziergang und vielen weiteren erbaulichen Aufenthalten in der Natur wünsche ich Ihnen.

Er ist's
Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
— Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab' ich vernommen!

(Eduard Mörike)


Glücklich, wem von allen Gaben klaren Sinn die Götter gaben.
Sophokles

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Februar 2016
 

Gemeinschaftlich

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Noch etwas Wunderbares habe ich in Indien beobachtet:
Bei dem Besuch einer christlichen Kirche sah ich dort Hindus, Muslime und Christen gleichermaßen versammelt, in einträchtigem und regen Miteinander.

Mein Reiseführer, danach befragt, sagte mir: We are one community.

Sie seien schließlich eine Gemeinde, eine Gemeinschaft. Das gleiche Bild bietet sich hier überall: auf den Straßen, in den Restaurants und Geschäften.

 


Wir sehen dieselben Sterne, der Himmel ist uns gemeinsam, dasselbe Weltall schließt uns ein.
Warum ist es so wichtig, nach welcher Lehre jeder die Wahrheit sucht?
Man kann nicht nur auf einem einzigen Weg zu einem so erhabenen Geheimnis finden.

Quintus Aurelius Symmachus

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Januar 2016
 

Neue AugenBlicke für das Jahr 2016

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Augen sind die Spiegel der Seele. Wie wahr diese bekannte Aussage ist, durfte ich während meines soeben zu Ende gegangenen Indienaufenthalts erleben. Im Herzen berührt haben mich die lebendigen Augen der Menschen. In ihnen konnte ich eine so reiche Bandbreite ehrlicher menschlicher Gefühle lesen, wie ich sie in unseren Breiten kaum kenne.

Vor allem eine so ansteckende Freude und Freundlichkeit! Diese Tiefe ließ die wortlose Kommunikation zu segensreichen Momentaufnahmen werden.

In den schwarzen Augen dieser InderInnen lag für mich – vielmehr als in allen Reisebüchern – der Spiegel und Schlüssel zur Kultur des Landes. Auch beeindruckte mich, wie hellwach und präsent die Menschen in ihrem Blick und ihrer gesamten Ausstrahlung waren!

 

Vielleicht beginnt echte Begegnung erst mit einer solchen Gegenwärtigkeit? Ich begann darüber nachzudenken, mit welchen Augen ich, wir in die Welt schaue(n). Blicken wir wirklich hin? Nehmen wir wahr? Und lassen wir unsere eigene Seele durch die „Fenster“ der Augen zu anderen sprechen?

... In Indien jedenfalls war ich viele Stunden damit beschäftigt, einfach zu schauen. Zu sein und zu schauen. Und manchmal auch zu sehen.

Wär nicht das Auge sonnenhaft,
Die Sonne könnt es nie erblicken.

Johann Wolfgang von Goethe

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Dezember 2015
 

Können wir alle Geschöpfe Gottes lieben?

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„Können wir alle Geschöpfe Gottes lieben?
Das ist eine schwierige Prüfung. Nur die wenigsten bestehen sie.
Wenn es uns gelingt, das ganze Universum mit all seinen Verschiedenheiten und Widersprüchen zu umfassen, zerfließt alles in einem.“

Rumi

Und Rumi sagt weiter:

„Alles, was du suchst, suche in dir! Denn alle Schöpfung ist in dir.“

Und er ermutigt uns:

"Lass dein Herz erblühen und entdecke die Liebe, die du bist."

FROHE WEIHNACHTEN & EIN GESEGNETES JAHR 2016!
FELIZ NATAL E ABENÇOADO ANO NOVO!

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


November 2015
 

Welchem Ruf antworte ich?

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Im letzten Blog sind wir einer Möglichkeit auf die Spur gekommen, durch Loslassen wieder zu unserem wahren Wesen zu finden, jenseits von teils überholten, anerzogenen Denkmustern, jenseits von dem, was in unserer Gesellschaft als die Norm gilt, was „man“ tut. Wieder ich sein dürfen! Zu spüren, was ich spüre, zu fühlen, was ich fühle. Und in Berührung zu kommen mit meinem Kern, meinem Potenzial...

Wenn wir uns so mehr und mehr erkennen, dieses Potenzial immer mehr zu leben beginnen und uns selbst wieder treu sind, haben wir den Punkt erreicht, wo wir dem Leben auf UNSERE Weise antworten. Dem Ruf unserer Seele antworten. Für mich ist dies die eigentliche Ver-ANTWORT-ung, die wir haben: Unsere Selbstverantwortung. Sie bringt uns heraus aus dem Tal des Opfergefühls, hin zur natürlichen Selbstermächtigung.

 

Spannend, dass wir mit dem Wort ‚Macht’ oft noch so unsere liebe Schwierigkeit haben, finden Sie nicht? Was geschieht, wenn wir Macht wieder so neutral betrachten, wie es ursprünglich möglich war: Nicht als Macht über etwas oder jemanden... Einfach als die Kraft und Freiheit, für sich selbst zu denken, zu fühlen, zu entscheiden? Ich selbst wähle meinen inneren Zustand und meine Sichtweise. Keinem andern gebe ich Macht über mein inneres Glück. Ich entscheide mich, bei mir zu bleiben, aus Erfahrungen beobachtend zu lernen und mit mir und der Welt im Reinen zu bleiben, was auch geschieht. Und schließlich habe ich die Macht, mich täglich an die Einheit und Quelle des Lebens zu erinnern und das Leben zu achten. Diese Antwort auf das Leben gefällt mir. Wie geht es Ihnen mit dem inneren Ruf?

Die Verantwortung für sich selbst ist die Wurzel jeder Verantwortung.
Mong Dsi

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Oktober 2015
 

Abadiania ohne João. Alles anders?

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Welch Erfahrung, als unsere Reisegruppe diesen Sommer, gerade im Heilzentrum von João de Deus angekommen, erfuhr, dass João nicht da sei, sondern im Krankenhaus. Die Chance zur Selbstreflexion ist nie größer gewesen als dieses Mal. Fast alle beobachteten wir an uns starke Gefühle, oftmals Enttäuschung. Wie großartig, dass es jedem von uns auf eigene Weisen gelang, tiefer zu schauen, dahinterliegenden Ängsten zu begegnen, hindurchzugehen. Und dann unser Staunen, als die Heilungsprozesse und geistigen Operationen abliefen wie IMMER. Wir wurden demütig und freudig und still. Die hohe Energie der anwesenden Enteties (siehe frühere Blogbeiträge) war beinahe greifbar. Das Heilfeld also präsent.

Kann es sein, so begannen wir uns zu fragen, dass uns hier auf freundliche Weise eine Lektion erteilt wurde über unsere Erwartungen und all die Denkmuster, die wir mit uns tragen, sogar um die halbe Welt? Enorme Freude breitete sich aus, als mehr und mehr von uns sich EINLIESSEN auf das Neue, bereit waren LOSZULASSEN, zu VERTRAUEN. Jeder erfuhr Heilung und Wandlung in dem Bereich, zu dem die Seele sich aktuell Erneuerung ersehnte: sei es auf der körperlichen oder mentalen oder einer anderen Ebene.

Zunächst wunderten wir uns, dann nahm Erkenntnis Raum: Was, wenn unser „Mind“ stets an bestimmten Formen, an relativ engem Denkrahmen, an konkreten Ergebnissen festhält, während die Weisheit unserer Seele und des Kosmos eine ganz andere Dimension von Liebe und Heilung kennt sowie eine unendliche Vielfalt an Formen, diese auszudrücken?

Das Loslassen der mentalen Muster brachte wunderbare Erfahrungen mit sich, wo wir die wahre Kraftquelle in uns berührten und die göttliche Heilqualität in einer neuen Leichtigkeit und Direktheit spürten. Meine Mitreisenden brachten es alle ähnlich auf den Punkt, endlich sei der Kopf zur Ruhe gekommen und der Kontakt mit der eigenen Essenz möglich geworden.

Diese Begegnung mit Ihrem authentischen Sein, das womöglich hinter so mancher „Ent-Täuschung“ wartet, wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.

Und unsere Verneigung, unser Dank gelten jenem Mann, der seit 65 Jahren seine Körper und seine Präsenz in der Casa zur Verfügung stellt als Vermittler zum Göttlichen und als „Geburtshelfer“ zu unserer eigenen Wahrhaftigkeit.

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


September 2015
 

Dankbarkeit, Wertschätzung, Liebe

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Liebe heilt alles, heißt es.
Viele ringen ehrlich um mehr Herzöffnung und Liebesfähigkeit in ihrem Alltag. Doch oft tun wir uns noch schwer, bewusst LIEBE in uns zu aktivieren.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein guter Weg dorthin in der Dankbarkeit liegt. Die innere Haltung des Dankens weitet unser Herz ebenfalls, bejaht, das was ist, und lädt mehr von dem Guten zu uns ein. Der dankbare Geist ist allzeit auf das Beste ausgerichtet. Wer dankt, kann nicht hadern, jammern oder grübeln. Auch Wissenschaft und Lebensberater entdecken die Dankbarkeit als „Powergefühl“, kostenfrei und einfach.

 

Und danken kann jeder.
Ich kann mich sofort hinsetzen und aufschreiben, wofür ich in diesem Augenblick dankbar bin: für meinen Körper und alles, was er mir ermöglicht, für den Atem, das Geschenk des Lebens selbst, für Familie und Freunde, für diverse Dinge, die mich erfreuen, für die Fähigkeit dazuzulernen und mich selbst mehr und mehr zu erkennen, für die Selbstheilungskräfte in mir uvm ...

Wenn mir ein Lächeln begegnet, ein Kinderlachen, ein Zaubermoment in der Natur, ein Genuss über meine fünf Sinne, wenn ich empfange, wenn ich gebe, wenn ich still bin, stets kann ich mich entscheiden, dankbar zu sein. Dabei bin ich gegenwärtig. Und beginne, Freude und Wertschätzung zu empfinden, ja Liebe.

Neulich habe ich gelesen: Dankbarkeit ist eine Liebeserklärung ans Leben – wie schön!

Dankbarkeit und Liebe sind Geschwister
( Christian Morgenstern)

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


August 2015
 

Vergebung

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Vergebung bedeutet für mich den Glauben an eine Liebe, die größer ist als das Schattenspiel unserer Welt. Und Vergebung beinhaltet die Bereitschaft, das Licht in jemandes Seele zu sehen, selbst wenn wir auch die dunkle Seite des betreffenden Menschen kennen.

Vergeben ist nicht gutheißen, ist nicht leugnen. So bedeutet Vergebung nicht, so zu tun, als sei ein Geschehen nicht schmerzhaft gewesen.

Es bedeutet einfach, dass wir uns entschlossen haben, uns nicht auf die Schuld zu konzentrieren, denn damit machen wir sie real für uns. Und indem wir sie real für uns machen, machen wir sie real IN uns.

 

Ein Weg, uns davon zu befreien, dass uns das Verhalten anderer Menschen verletzt, besteht darin, uns mit dem Teil von ihnen zu verbinden, der jenseits allen Physischen liegt. Dann blicken wir jenseits Ihres verletzenden Verhaltens auf die Unschuld ihrer Seele. Damit befreien wir nicht nur den anderen von der Last unserer Verachtung, sondern auch uns selbst. Vergebung ist der Weg, vielleicht der einzige Weg, Verletzungen zu heilen. Für beide Seiten.

Vergebung ist ein Geschenk, das wir uns selbst machen.
( Unbekannt)

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Juli 2015
 

Unvergleichlich ... entspannend!

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Viele sind auf der Suche nach (immer) neuen Entspannungsmethoden.
Hier ist ein Gedanke dazu:

Wie viel Druck und Unruhe erzeugen wir doch in uns durch die Gewohnheit des Vergleichens?

Ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass wir in unseren Beziehungen aller couleurs einen großen Teil unserer Energie darauf aufwenden, die andern messerscharf zu beobachten und uns mit ihnen zu vergleichen?

So würdigen wir die Menschen und Dinge nicht mehr für das, was sie sind, sondern spalten mit der Axt des Urteils alles in gut und schlecht, hässlich und schön usw.

 

Schon unseren Kindern bringen wir bei, in Kategorien von Siegern, von besser, größer, stärker als die andern zu denken. Ich habe festgestellt, dass dieser „wertende Außenfühler“ viel Kraft kostet. Was, wenn ich meine Mitmenschen eher für sich gelten lassen in ihrer Einzigartigkeit?

Und wenn ich auch mich so sehe: als einmalig. Das nenne ich Achtsamkeit und Unterscheidungsvermögen anstelle des Dauermodus von emotionsgeladenem Vergleichen und sich besser oder schlechter fühlen ... Anstatt: „Das ist viel schöner als..:“ kann ich schlicht sagen und denken: „Das ist wunderschön.“.

Dann dienen mir die Dinge als wertvolle Ressourcen, zum Beispiel als Quell der Freude und Inspiration. Und andere Menschen eher als Spiegel, um meine eigenen Qualitäten noch deutlicher zu spüren und zu erfühlen, ohne dass ich mich dadurch entweder abwerte oder überbewerte.

Meine Außenantennen sind dann gekoppelt an gesunde Selbstreflexion, einen klaren Geist, Empathie und Gelassenheit: Sich selbst und den anderen SEIN lassen, mit echtem Wohlwollen. Ich finde, das ist „unvergleichlich“ entspannend!

Lieben heißt nicht mehr vergleichen.
( Unbekannt)

Wenn wir unseren Geist nach innen wenden, erlangen wir Unterscheidungsvermögen.
Durch Unterscheidungsvermögen finden wir zur Wahrheit.

(Aus Indien)

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Juni 2015
 

Sonnwendfeuer!

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Dieser Monat bringt uns die Sommersonnwende. Der längsten Tag und die kürzeste Nacht. Diese Wendepunkte im Sonnenkalender können wir wie Übergänge wahrnehmen, die den Fluss der Zeit sinnvoll gliedern.

Indem wir diese Tage feiern, sei es mit Liedern, sei es mit Tänzen, einem kleinen Dankesritual oder auch einem Spaziergang in besonderer Achtsamkeit, verbinden wir uns mit den natürlichen Rhythmen von Himmel und Erde.

Du hast in dir den Himmel und die Erde.

Hildegard von Bingen

Und wir können uns mit unseren Ahnen verbinden, denn die Mitsommerbräuche haben sehr alte Wurzeln.

Vielerorts werden von alters her zu diesem Fest Feuer entzündet als Segen für Feld und Flur. In christlicher Zeit sind das die Johannisfeuer. Für mich sind diese Feuer zugleich ein Symbol und eine Einladung, die Feuer in unseren Herzen zu entzünden: Menschlichkeit, Begeisterung und FREUDE zu leben!

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Mai 2015
 

Die Sonne in unserem Inneren!

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Wie gut die wärmenden Sonnestrahlen auf unserer Haut tun!
Wie freundlich die Welt uns leuchtet, wenn alles licht ist um uns und die Natur unterm blauen Himmel in purer Blütenfülle und üppigem Grün sich entfaltet!

Vielleicht spürt der eine oder andere die Wohltat der Sonne dieses Jahr umso mehr, je rarer sie sich macht. Seien wir dankbar für die Momente des sommerlichen Glücksgefühls, das uns das Himmelsgestirn bereitet. Und denken wir an unser inneres Licht, wenn die Sonne einmal nicht zu bemerken ist.

Mit jedem Atemzug haben wir die Möglichkeit, unsere innere Sonne erstrahlen zu lassen.

 

In unserem Herzen. Und auch in unserem Sonnegeflecht, wo wir so ganz natürlich in unsere Mitte finden, oder in jedem anderen Chakra. Chakren sind die Energiewirbel entlang unserer Wirbelsäule, wie sie u.a. im Yoga beschrieben werden. Bewusstes Atmen mit den Chakren und allen Farben des Regenbogens kann uns aufbauen und stärken wie die Natur.

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


April 2015
 

Im Fluss sein!

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Die Zeit scheint es einzufordern, dass wir uns schnell auf Änderungen einstellen. Dass wir flexibel sind. Im Fluss mit den Dingen, die auf uns zukommen...

Ja, Leben ist Veränderung. Wir erblicken sie überall um uns, wenn wir die Natur betrachten. Wir erkennen es, wenn wir auf unseren Alltag und das Weltgeschehen schauen. Doch wie gehen wir mit diesem beständigen Wandel um, sobald er uns selbst betrifft? Was hält uns womöglich noch davon ab, wirklich zu vertrauen und im Fluss des Lebens zu sein? Mitzuschwingen mit den Elementen, Kräften, Qualitäten um uns hin, die sich manchmal als Krise und manchmal als Hochphase anfühlen?

Was hindert uns daran, uns – wie auch immer die „Umstände“ sind – im großen Raum geschützt zu fühlen, zu wissen, dass wir zur rechten Zeit am rechten Platz sind?

Ich wage heute eine These: Vielleicht gilt es einfach, uns dafür zu entscheiden!
Jeden Augenblick haben wir neu die Möglichkeit, Vertrauen zu wählen. Uns getragen zu fühlen im Netzwerk des Lebens, im Fluss des Lebens. Das heißt nicht unbedingt, passiv zu werden und träge. Sich tragen mehr als nur treiben lassen! Denn gerade in der wichtigen inneren Ruhe entsteht „Empfangsbereitschaft“ für unsere innere Stimme, die uns sehr genau sagt, wann und wie wir handeln sollen. Und wir werden es tun.

So sind wir teil des Wandels. Akteur, Regisseur und Betrachter unseres Lebensflusses.

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


März 2015
 

Was nährt mich wirklich?

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Zögerlich nur recken die ersten Frühlingsblumen ihre Köpfe unter den Resten von Schnee hervor. Und erfreuen sogleich unser Gemüt. Viele fühlen nun wieder stark eine Sehnsucht nach Farbe, nach Licht, nach Nahrung!

Dabei halte ich es für eine gute Idee, uns unabhängig von äußeren Faktoren selbst zu befragen: Was nährt mich? Was nährt meinen Körper und meine Seele? Was macht meinen Geist satt und erwärmt mein Herz?

Das kann für jeden ein bisschen etwas anderes sein. Seien wir es uns wert, diese individuellen Impulse zu achten und ihnen nachzugehen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohes Frühlingserwachen!

 

 

Die wesentlichen Dinge des Lebens werden uns gratis gegeben: die Sonne und die Freundschaft, das Licht und der Frühling, das Lachen eines Kindes, das Menschsein auf Erden.
© Phil Bosmans

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Februar 2015
 


Intuition – der Weg zum eigenen inneren Kern

Soeben bin ich wieder aus Brasilien zurück. Eine beglückende Erfahrung möchte ich mit Ihnen teilen.

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Sie betrifft meinen Sohn, der überraschend zur Halbzeit meines Abadiania-Aufenthalts in der Casa auftauchte. Er war seiner Intuition ganz spontan gefolgt und hatte dabei eine günstige Fügung genutzt, die ihn um den halben Globus führte.

Nach seiner Woche in Brasilien war er voll neuer Energie und Klarheit. Er sagt: „Etwas hat mich berührt – in mir, wo das Wesentliche liegt, meine Verbindung zur Quelle. Nun bin ich wieder auf meiner eigenen Spur.“ Sein Beispiel von Vertrauen, indem er seiner inneren Stimme folgte, ist Grund genug für mich, uns alle wieder einmal an das große Geschenk unserer intuitiven Fähigkeit zu erinnern.

Diese innere Weisheit leitet uns immer sicher auf unserem Weg. Und dieser Weg ist stets ein Weg sowohl näher zu uns selbst als auch näher zur Schöpferquelle, zum Gefühl des All-eins-Seins.

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Januar 2015
 


NeujahrsWorte!

„Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns. Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen,
ob wir neu anfangen zu leben.“
Johann Wilhelm Wilms

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Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne ein wirklich gutes neues Jahr, das Sie beflügelt und das Raum hat für Wesentliches!

Ein Jahr, in dem die Fülle und die Freude strömen.

Ein Jahr, in dem die Achtsamkeit blüht und die Liebe Früchte trägt.

 

 

 

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner


Dezember 2014
 


Weihnachtsmomente in uns!

Ein Duft von Tannenzweigen, Zimt und Nelken liegt in der Luft.... und wir tun gar viel, damit es um uns und in uns weihnachtlich wird.

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Ich wünsche Ihnen für diese Zeit der Neugeburt des Lichts vor allem Momente der Stille, inneren Friedensklang und Freudenglanz!

Frohes Fest und ein glückliches, gesegnetes Neues Jahr von Ihrer
Elizabeth A. Eichiner

Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit.
Friedrich von Bodelschwingh

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

Advent
 


Advent – Einladung zum Ankommen

Wer weiß noch, dass Advent ein Ankommen meint? Ja nach Sichtweise die Ankunft des Herrn oder auch die Geburt des Christusbewusstseins in uns selbst. Ich meine, dass es sich lohnt, überhaupt einmal über das Ankommen nachzudenken.

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Gelingt es uns, im Alltag bei uns zu bleiben, sind wir bei unserem authentischen Selbst angekommen? Und wie geht es uns dabei, wenn wir auf etwas Kommendes warten? Ganz oft erlebe ich, wie die Menschen, und manchmal auch ich selbst, in eine Unruhe verfallen, sobald sie warten müssen, sei es an der berühmte Kassenschlange, sei es in der Arztpraxis oder darauf, dass sich etwas ändert im Leben. Was geschieht, wenn wir uns einmal ganz ins Warten hineinfügen, den lebendigen Momente spüren und unsere Gedanken nicht so sehr in die Zukunft eilen lassen? Vielleicht ist es dann gar kein Warten mehr. Eine wunderbare Gelegenheit, sich in diesem Zustand zu üben bieten auch die Aufenthalte in Abadiania bei João de Deus. Alles dort ist mit viel Zeit verbunden. Doch nach und nach verschwinden bei vielen Besuchern die Unrast und das Wegwollen vom dem was ist... So kann ein neues Gefühl von Akzeptanz, geduldig und gnädig sein mit sich (und anderen) Raum einnehmen. Die Entspannung ist greifbar. Eine Adventzeit von solcher Qualität und Freude wünsche ich Ihnen, wünsche ich uns!

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

November 2014
 


Die An-Wesen-heit der Entities in der Casa

João de Deus stellt sich hingebungsvoll über 30 Wesenheiten (Entities) als Kanal zur Verfügung. Nicht alle sind namentlich bekannt. Heute stelle ich ihnen noch drei Wesenheiten vor, die durch ihn auf unserer irdischen Ebene wirken. Interessant ist vielleicht zu wissen, dass meist alle oder viele Wesenheiten in der Casa anwesend sind, während eine Wesenheit durch João wirkt. In dieser Zeit meditieren die anwesenden Menschen, das sind Hunderte, unterstützt von der Energie der Wesenheiten. Und so helfen sie selbst mit, dass ein Feld liebevoller, hoher Schwingung entsteht, das Joas Arbeit trägt.

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Dr. Oswaldo Cruz 1872 – 1917

war ein berühmter brasilianische Arzt, Bakteriologe und Epidemiologe und hat unter anderem am Pasteur Institut in Paris studiert. Durch seine Arbeit und sein Wissen wurde das Gelbfieber im Staat Para ausgelöscht. Dr. Cruz hatte entscheidenden Einfluss auf die brasilianische Medizin und wertvolle Pionierarbeit geleistet. Als Geistwesen inkorporiert er regelmäßig in den Körper von Joao de Deus. Seine Energie bezeichnen viele als besonders klar und mit einer autoritären Ausstrahlung.

 



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Dr. Jose Valdevino

Über sein Leben ist wenig bekannt, außer dass er Richter war. Wenn er durch João de Deus wirkt, was er regelmäßig tut, ist seine enorme Energie und Ausstrahlung spürbar, oft allein schon durch Handauflegen und ein Lächeln.

Die Menschen erfahren ihn als überaus fürsorglich, aufmerksam und liebevoll. Valdevino ist vielen in der Casa eine herzliche Vaterfigur.

 


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Jose Penteado

Auch diese Wesenheit, inkorporiert seit einiger Zeit häufig in den Körper von João de Deus. Wenn er durch João wirkt, lässt er sich meist viel Zeit, um mit den Besuchern zu sprechen und ihnen zu erklären, was geschieht.

Für manche ist das sehr hilfreich, auch wenn die Heilsitzungen dadurch etwas länger dauern.

 

 


Indem ich hier mit Ihnen ein paar Informationen zu den Wesenheiten, die mit João de Deus arbeiten, teile, wird das Geschehen in der Casa für diejenigen, die noch nicht dort waren, vielleicht etwas greifbarer. Im wahrsten Sinne bekommt das „Geheimnis João“ dadurch ein Gesicht – ja, mehrere Gesichter tatsächlich.

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 
Oktober 2014
 
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Das lichtvolle Wirken "João de Deus"

In Abadinia können wir erleben, wie Menschen aus aller Welt zusammentreffen, um in dem heilsamen Feld dieses Ortes, an dem die Entities (siehe meine weiteren Blog-Beiträge) über João de Deus wirken, aufzutanken und innerlichen Wandel zuzulassen. Vielleicht ist es gerade Joãos innere Haltung, sich selbst demütig – worin ja auch der Mut steckt – in göttliche Hände zu begeben, die die Menschen unserer Zeit anzieht. Intuitiv erkennen wir darin wahre, zeitlose Werte, die unserer schnellebigen Kultur oft verloren gegangen sind.

Neben seinem hingebungsvollen Dienst an den Besuchern in Abadiania bereist João immer wieder verschiedene Kontinente, um den Menschen nahe zu sein, die nicht nach Brasilien reisen wollen oder können. Immer wieder kommt er nach Europa und jetzt im November wird er in Australien sein.

Für mich ist es, als trüge er sein Licht in die Welt hinaus, um es auch in den Herzen der Menschen zu entfachen. Vor meinem geistigen Auge entsteht eine Lichterkette um den gesamten Globus. Ein wunderschönes Bild! Wenn auch Sie Teil dieses lichtvollen Netzwerkes sein möchten, gibt es noch eine Möglichkeit, sich einzuklinken: über die Casa-Meditationen. In vielen Städten wird sie von den Casa-Reiseführern und Casa-Heilmedien angeboten. In meiner Praxis finden die Meditationen regelmäßig Freitagabends statt. Die Termine finden Sie hier.

Ist es nicht ein stärkender Gedanke, dass wir auf einfache Weise João de Deus auch etwas zurückgeben können? Um 21 Uhr beten Menschen überall auf der Welt für das Wohl von João de Deus. Ich lade Sie ein, ganz gleich wo Sie sind, sich diesem Gebet für ein paar Minuten anzuschließen, wenn Sie mögen. Heilung ist die Rückkehr zur Einheit. Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 
September 2014
 


Die Entities der Casa (Fortsetzung)

Heute möchte ich Ihnen drei weitere Wesenheiten (Entities) vorstellen, die in der Casa de Dom Inácio durch das Medium João de Deus wirken.

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Dr. Augusto de Almeida

Dr. Augusto ist eine Wesenheit, die sich häufig in João de Deus verkörpert. Über sein letztes Leben auf der Erde ist nicht viel bekannt, außer dass er als Arzt im Militär war. Wenn er durch Joao wirkt, kann man seinen Charakter als strenge Klarheit und liebevolle Weisheit spüren. Er arbeitet zügig und konzentriert.

Gebet von Dr. Augusto Mögen alle Lebewesen glücklich sein Mögen alle Lebewesen freudvoll sein Mögen alle Lebewesen in Friede sein Damit die Kraft Christi uns erleuchte. Damit die Kraft Christi uns führe. Damit die Kraft Christi uns schütze. AMEN

 


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Sao Francisco Xavier - Franz Xaver (1506 – 1552)

Dieser fromme Mann aus dem Baskenland, der sein Leben der Erlösung von Seelen gewidmet hat, gründetet zusammen mit Ignatius von Loyola (Dom Inácio) den Jesuitenorden und war über zehn Jahre in China, Japan, Indien und Indonesien missionarisch tätig. Auf einer seiner Reisen, unterwegs nach China, verstarb er im Alter von 46 Jahren. In der Casa ist er bekannt für bemerkenswerte Operationen – sehr oft im Zahnbereich.


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König Salomon (1000 v. Chr. – 931 v. Chr.)

König Salomon war das erste Geistwesen, das in Joao de Deus' Körper inkorporierte, als dieser 16 Jahre alt war. Nach Darstellung der Bibel war er im 10. Jahrhundert vor Christus der Herrscher des vereinigten Königreiches in Israel. Er war der dritte König nach König Saul und König David und begnadet mit göttlicher Weiseheit, die sprichwörtlich geworden ist. Wenn diese Wesenheit durch Joao wirkt, erkennt man ihn an seinem würdigen Gang, seinen herrschaftlichen Auftreten und der kraftvoll vibrierenden Energie im Raum. Zitat, König Salomon zugeschrieben: Ein fröhliches Herz befördert die Gesundheit; doch ein gedrücktes Gemüt zehrt den Körper aus.

 

 

 

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 
Juli 2014
 
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Eine starke Verbindung „nach oben“ – Über das Medium João de Deus

Das letzte Mal habe ich Ihnen von dem besonderen Ort der Casa de Dom Inácio gesprochen. Darin erwähnte ich die „Entities“, die mit João de Deus zusammenarbeiten. Dabei höre ich natürlich oft zuerst die Frage: Was bedeutet das eigentlich? Deshalb möchte ich Ihnen heute beschreiben, was darüber allgemein bekannt ist und wie ich selbst Joãos Wirken auf meinen zahlreichen Reisen erlebt habe und immer wieder staunend bezeugen darf.

João de Deus ist ein Medium. Mittlerweile ist das Thema des Kanalseins und der Anbindung an die Geistige Welt, um Botschaften zu empfangen, unter den spirituell Interessierten bereits gut bekannt.

 

Dass sich dabei jedoch die geistigen Helfer direkt im Menschen verkörpern, ist eher selten, da auch sehr energieintensiv für den Menschen, der sich zur Verfügung stellt. Es erfordert außerdem völlige Hingabe und großes Gottvertrauen, sich komplett der Führung eines anderen Geistwesens zu überantworten.

In João inkorporieren gar über 30 Wesenheiten, der Geist bzw. die Seele verstorbener Ärzte und Heiler. Dies zu erleben, kann kaum beschrieben und auch im Film nur ungenügend eingefangen werden. Jede Ausstrahlung der „geistigen Besucher“ in João ist anders, unverkennbar. Da die Entities in der Casa und auf Ihrer möglichen Brasilienreise eine zentrale Rolle spielen, stelle ich sie Ihnen, soweit sie sich mit Namen bekannt geben, in den nächsten Impulsbeiträgen nach und nach vor.

Dom Inácio von Loyola

Dom Inácio von Loyola (Hl. Ignatius von Loyola in Spanien, 1491 – 1556) ist Namensgeber und Schirmherr der Casa de Dom Inácio. Als wohlhabender Edelmann geboren widmete er sein Leben der Barmherzigkeit und veröffentlichte als geistlicher Schriftsteller wichtige Werke. 1540 war er einer der Hauptbegründer des Jesuitenordens, der bis heute die Liebe und Achtung von Jesus und Mutter Maria betont. 1662 wurde Dom Inácio heilig gesprochen. 

„Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden." 
Dom Inácio von Loyola

Santa Rita de Cássia (Hl. Rita von Cascia, 1381 – 1457)

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Die heilige Rita von Cascia, Italien, war eine begnadete Mystikerin. In ihrem Leben erfuhr sie viel Leid. Erst nach dem Tod ihrer Familie trat sie, wie es immer schon ihr Wunsch gewesen war, dem Augustinerorden bei und widmete sich ganz dem Dienst an Gott und den Menschen.

Sie erschien João de Deus als er neun Jahre alt war und warnte die Menschen durch ihn vor einem Sturm. Mit 16 Jahren erschien sie ihm wieder und sie führte ihn zu einem spiritistischen Zentrum, wo João in Trance fiel und vielen Menschen Heilung schenkte.

Die Heilige Rita gilt als Helferin und Fürsprecherin bei aussichtslosen Anliegen und als Friedensstifterin.

 

Auszug aus einer Novene an die Heilige Rita:
Heilige Rita, du hilfst in schweren und aussichtslosen Fällen. Bitte lege bei Gott, unserem Herrn, Fürbitte für mich ein. Überall erzählt man sich von den außerordentlichen Gnaden, die Gott durch dein unablässiges Bitten gewährte. Bitte jetzt für mich bei unserem Herrn Jesus Christus, dass er sich meiner erbarme und ich erhalte, wonach sich mein Herz sehnt.

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 
März 2014
 
Bild 200


CASA DOM INACÍO IN ABADIANIA

Ist es nicht so, dass wir nach vielen Reisen oft an den alten Ort zurückkehren und uns doch verändert fühlen?
Ist es nicht so, dass wir nach vielen Worten, nach viel Lesen, Reden und Tun uns häufig auf das Einfache zurückbesinnen?

Heute kann ich sagen, was bleibt ist die LIEBE. Und ich bin der Meinung, dass dieses Wort in uns wieder neu erklingen darf, wenn wir es mit einer konkreten Erfahrung verbinden.

Ich habe das unendliche Glück, solche konkreten Erfahrungen vielfach in meinem Leben zu machen. Und es gibt einen ganz besonderen Ort, der für mich diese kaum zu benennende Qualität der Liebe verkörpert: Es ist die Casa Dom Inacío in Abadiania, Brasilien.

Durch den Heiler João de Deus und die Wesenheiten (über diese „Entities“ werde ich in einem der nächsten Blog-Einträge gesondert sprechen) wird dort etwas spürbar, das die Menschen immer wieder aufs Neue tief berührt. Die besondere Heilenergie liegt über diesem Ort zu liegen. Der Austausch der Menschen ist davon geprägt und all die persönlichen Erfahrungen von Entwicklung, Wandlung und Heilung. Ja, ich bin der Meinung, dieser Ort lädt uns „nach Hause“ ein (Casa-Buchtipp: Nosso Lar, Unser Heim von Francisco Cândido Xavier und Andre Luiz) ), führt uns zu uns selbst zurück.
Nirgends fühlt sich für mich mein Leitspruch wahrer an als hier:

Heilung ist die Rückkehr zur Einheit.

Fé, Caridade, Amor – Glaube, Mitgefühl, Liebe – einen gesegneten Tag wünscht Ihnen heute Elizabeth A. Eichiner

 

 


  

Über mich

Zahlreiche wunderbare Lehrer begleiten mich seit über 20 Jahren in meinem Bewusstseinsprozess. Ich habe von und mit ihnen gelernt und bin dankbar für die wertvolle Unterstützung. In Freude gebe ich diesen Schatz an Erlerntem und Erlebtem weiter!

 

Elizabeth A. Eichiner

Elizabeth A. Eichiner

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